Wirtschaft, Handel & Finanzen Frankreich hebt Wachstumsprognose merklich an

Die französische Regierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum für das laufende und das kommende Jahr angehoben. Das Haushaltsdefizit werde merklich niedriger ausfallen als bisher erwartet. Dies geht aus dem am Dienstag in Paris veröffentlichten Stabilitätsprogramm hervor, das der EU-Kommission vorgelegt wird.
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  • dpa

Im Jahr 2018 erwartet das Ministerium jetzt ein Wachstum des BruttoinlandsproduktsIm Jahr 2018 erwartet das Ministerium jetzt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,0 Prozent. Noch im September hatte man mit 1,7 Prozent gerechnet. Im Jahr 2019 sollte die Wirtschaftsleistung dann um 1,9 Prozent (bisher 1,7 Prozent) steigen.

Das robuste Wirtschaftswachstum hilft auch dem Staatshaushalt. So erwartet das Finanzministerium im laufenden Jahr ein Staatsdefizit im Verhältnis zur Wirtschaftskraft von 2,3 Prozent. Bisher hatte man 2,6 Prozent prognostiziert. Im Jahr 2019 wird mit einem Fehlbetrag von 2,4 Prozent gerechnet, nachdem man bisher von 3,0 Prozent ausgegangen war. Einen leichten Überschuss im Staatshaushalt (+0,3 Prozent) wird für das Jahr 2022 prognostiziert.

Frankreichs Staatsdefizit war im Jahr 2017 erstmals seit einem Jahrzehnt wieder unter die in der Eurozone geltende Drei-Prozent-Obergrenze gerutscht. Die Haushaltslücke im Verhältnis zum BIP lag bei 2,6 Prozent und fiel damit geringer aus als von der Regierung mit 2,9 Prozent erwartet. Diese Daten waren bereits Ende März veröffentlicht worden.

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