Wirtschaft, Handel & Finanzen Merck stellt auf US-Krebskonferenz Asco ermutigende Ergebnisse vor

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA kann ermutigende Zwischenergebnisse aus einer Lungenkrebsstudie (Phase II) zu seinem Mittel Tepotinib vermelden. Das teilte das Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag mit. Die Darmstädter wollen ihre Resultate zu dem Mittel sowie andere Studien auf dem diesjährigen Kongress der US-Onkologen (Asco) vorstellen, die zwischen dem 1. bis 5. Juni in Chicago stattfindet.
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  • dpa

So wird der Konzern auch weitere Einzelheiten zu einer neuartigen Krebsimmuntherapie mit dem Prüfmedikament M7824So wird der Konzern auch weitere Einzelheiten zu einer neuartigen Krebsimmuntherapie mit dem Prüfmedikament M7824 (TGF Beta-Trap) präsentieren. Merck sieht in den Daten aus einer laufenden Studie der frühen klinischen Phase I einen Beweis für das Potenzial des Testkandidaten.

Merck konnte nach eigenen Angaben belegen, dass die Therapie bei Patienten mit dem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCL) eine Antitumoraktivität des Immunsystems bewirken kann. M7824 ist der erste bifunktionale Antikörper. Das Prüfmolekül soll gleichzeitig zwei Signalwege blockieren, die typischerweise von Krebszellen genutzt werden, um dem Immunsystem zu entgehen.

Merck fokussiert sich derzeit zunehmend auf das noch recht junge Gebiet der Krebsimmuntherapien. Weil wichtige Kassenschlager immer weniger Geld abwerfen, steht der Konzern unter Erfolgsdruck. Als ein neuer Hoffnungsträger gilt die gemeinsam mit Pfizer entwickelte Krebsimmuntherapie Avelumab. Aber auch Tepotinib sei eine wichtige Komponente innerhalb der strategischen Fokussierung von Merck auf personalisierte Therapien, betonte Merck. Das Mittel ebenso wie der Prüfkandidat M7824 stammen aus der unternehmenseigenen Forschung.

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