Wirtschaft, Handel & Finanzen Merkel fordert neues Denken für digitale Arbeitswelt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Gewerkschaften aufgerufen, neue Antworten für eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt zu finden. Beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin warnte sie am Dienstag vor einem Verharren in alten Denkstrukturen. Sie wolle keine "digitalen Tagelöhner", versicherte Merkel, warnte aber gleichzeitig: "Der Kampf um die letzte Facette des Arbeitszeitgesetzes wird diese Schlacht nicht entscheiden." Am Ende sei nichts gewonnen, wenn Start-ups auf lauter Scheinselbständige setzen, um so Arbeitszeitkontrollen zu umgehen.
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  • dpa

Merkel machte sich auch dafür stark, dass Lehrer verstärkt in die Lage versetzen werden, ihre Schüler auf die technologische Zukunft vorzubereiten. Die Kinder müssten ins digitale Zeitalter hineinwachsen, sagte die Kanzlerin. Vor allem die künstliche Intelligenz werde die Arbeitswelt stark verändern. Angst vor Daten dürfe es dann nicht mehr geben, warnte Merkel. "Künstliche Intelligenz ohne Daten ist so wie Kühe ohne Futter - sie kriegen keinen Zuchterfolg."

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