Wirtschaft, Handel & Finanzen Presse: China genehmigt Verkauf von Toshiba-Speicherchipsparte

Der geplante milliardenschwere Verkauf der Speicherchipsparte von Toshiba an ein Konsortium um den US-Finanzinvestor Bain Capital hat einem Pressebericht zufolge grünes Licht aus China erhalten. Den Bericht der Zeitung "Nikkei" vom Donnerstag konnte ein Sprecher des Unternehmens zunächst nicht bestätigen.
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  • dpa

Die Überprüfung der chinesischen Regulierer hatte die Transaktion verzögert. Das "Wall Street Journal" hatte vergangene Woche berichtet, der Deal drohe zu platzen. Die Japaner hätten daher begonnen, nach Alternativen zu suchen. Die Beziehungen zwischen China und den USA sind wegen eines Handelsstreits derzeit abgekühlt. Bain und andere Firmen des Käuferkonsortiums haben ihren Sitz in den USA.

Toshiba war 2015 in einen Bilanzierungsskandal geraten, zudem wuchs sich der Einstieg in das US-Atomkraftwerksgeschäft wegen Milliardenverlusten zu einer existenziellen Krise aus. Die gut laufende Speicherchipsparte soll für 2 Billionen Yen (15,3 Mrd Euro) verkauft werden, um die finanzielle Lage zu entspannen.

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