Wirtschaft, Handel & Finanzen Rheinmetall stellt sich kritischen Aktionären

Begleitet von Protesten und kritischen Nachfragen zu Waffenlieferungen hat sich der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall am Dienstag den Aktionären gestellt. Das Unternehmen, das wirtschaftlich gut dasteht, kämpft um seine Reputation.
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  • dpa

Aufsehen erregte zuletzt eine Klage von Menschenrechtsorganisationen wegen eines Vorfalls im Jemen. Kritisiert werden vor allem Waffenexporte nach Saudi-Arabien. In dem konkreten Fall geht es um die Bombardierung eines Ortes im Nordwesten des Jemen im Oktober 2016 durch das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis. Am Tatort wurden Bombenteile gefunden, die laut der Menschenrechtsorganisationen von RWM Italia auf Sardinien produziert worden waren.

Christian Schliemann vom European Centre for Constitutional and Human Rights, eine der klagenden Organisationen, stellte dazu auf der Hauptversammlung nach eigenen Angaben mehrere Fragen. Wirkliche Antworten habe er keine erhalten, sagte Schliemann. Rheinmetall äußerte sich auf Anfrage nicht zu Details der Hauptversammlung.

Der Konzern plant für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 8 bis 9 Prozent. Weil die Rüstungssparte ihren Auftragseingang mehr als verdoppelte, legte das Bestellvolumen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konzernweit um 40 Prozent auf fast 1,6 Milliarden Euro zu.

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