Wirtschaft, Handel & Finanzen ROUNDUP/'SZ': EZB lässt Deutsche Bank Investmentbanking-Abwicklung durchrechnen

Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) will einem Pressebericht zufolge von der Deutschen Bank Angaben zu den Kosten einer Abwicklung ihres Investmentbankings. Dazu liefen seit Monaten Berechnungen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag) ohne Quellenangabe. Es war sei erste Mal, dass die Aufsichtsbehörde diese Maßnahme für eine Großbank beschlossen hat. Später sollten weitere Geldhäuser folgen.
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  • dpa

Die Bankenaufsicht möchte laut Bericht wissen, wie sich der Wert des Kapitalmarkt- und Derivategeschäfts bei der Deutschen Bank entwickeln würde, wenn sie als solvente Bank ein abruptes Ende des Neugeschäfts simuliere. Es gehe nicht darum, die Abwicklung im Fall einer Pleite zu simulieren, was um ein vielfaches teurer und schwieriger wäre.

Die EZB habe die Informationen mit dem Hinweis kommentiert, dass sie den Banken generell viele Aufgaben gebe. Die Deutsche Bank teilte mit, sie berechne für Regulatoren routinemäßig "die Konsequenzen einer geordneten Abwicklung von Positionen in unseren Handelsbüchern". Dies geschehe mit Blick auf Kapital, Liquidität und den Effekt auf die Gewinn- und Verlustrechnung. "Das ist übliche Praxis in der Finanzindustrie."

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