Wirtschaft, Handel & Finanzen RTL ringt mit starkem Euro und klammert Währungseffekte bei Umsatzprognose aus

Die RTL Group ringt mit dem starken Euro. Im ersten Quartal zehrte die im Vergleich zum Vorjahresauftakt deutlich gestiegene europäische Währung den Großteil des Wachstums im operativen Geschäft auf, und bei der Umsatzprognose für 2018 klammert der ProSiebenSat.1-Konkurrent jetzt die möglichen Folgen von Währungsschwankungen aus. Dies geht aus dem am Donnerstag in Luxemburg veröffentlichten Zwischenbericht hervor.
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  • dpa

Demnach erwartet RTL im laufenden Jahr zwar wie bisher ein Wachstum von 2,5 bis 5,0 Prozent, lässt aber jetzt die möglichen Folgen von Umrechnungseffekten außen vor. RTL spürt den starken Euro vor allem bei der Produktionstochter Fremantle, die in London sitzt und viel Geschäft in den USA macht.

Zudem verweist RTL-Chef Bert Habets darauf, dass das Erreichen der Prognose wegen der Fußballweltmeisterschaft noch stärker vom Geschäft im Herbst und Winter abhängt als in anderen Jahren. "Wie schon in der Vergangenheit betont, ist das erste Quartal nicht unbedingt ein Indikator für das Gesamtjahr - insbesondere in Jahren mit großen Sportereignissen wie der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft", sagte er. "Aus diesem Grund werden wir die saisonalen Schwankungen bei den Werbeausgaben genau im Auge behalten und erwarten, dass diese in 2018 im Vergleich zu den anderen Jahren eher gegen Ende des Jahres gemacht werden."

Im ersten Quartal stagnierte der Umsatz wegen des starken Euro bei 1,42 Milliarden Euro - währungsbereinigt habe das Plus aber 2,6 Prozent betragen.

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