Wirtschaft, Handel & Finanzen Weniger Zugausfälle bei Bahnstreik in Frankreich

Zwei Drittel der Hochgeschwindigkeitszüge fuhren nicht, zahlreiche Regionalzüge wurden gestrichen: Der Ausstand der französischen Eisenbahner hat am Freitag und Samstag erneut zu Störungen geführt, jedoch nicht so stark wie an den Streiktagen zuvor. Es sei zu weniger Ausfällen gekommen, teilte die Staatsbahn SNCF mit. Von den Eurostar-Zügen nach Großbritannien fuhren vier von fünf, die Thalys-Verbindungen nach Belgien und Deutschland waren "fast normal".
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  • dpa

Bis Ende Juni wollen die Gewerkschaften im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten. Die nächsten Arbeitsniederlegungen sind für Mittwoch und Donnerstag (18./19. April) geplant.

Die Gewerkschaften wehren sich gegen eine von der Mitte-Regierung geplante Reform, die die Liberalisierung des Schienenverkehrs in Frankreich vorbereiten soll. Zudem soll für neu eingestellte SNCF-Mitarbeiter der beamtenähnliche Status wegfallen. Die Staatsbahn ist mit 50 Milliarden Euro verschuldet.

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IFOP halten 54 Prozent der Franzosen den Streik für nicht gerechtfertigt. 61 Prozent wünschen sich sogar, dass sich die Regierung durch die Streiks nicht von ihren Reformplänen abbringen lässt.

Der Ausstand bei der Bahn gilt als wichtigste Kraftprobe für Präsident Emmanuel Macron. Ausfälle aufgrund der Streikaktionen sollen laut SNCF-Chef Guillaume Pepy das Unternehmen bislang rund 100 Millionen Euro gekostet haben.

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