„Wirtschaft verstehen“ heißt das Motto des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises. Nikolaus Piper hat dieses Motto auf besonders überzeugende Weise umgesetzt. Für sein Buch „Die Große Rezession“ hat ihn die Jury zum Preisträger 2009 gekürt.
Bei einer feierlichen Festveranstaltung im Frankfurter Städel-Museum ist dem Journalisten Nikolaus Piper der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis verliehen worden. Die Bilder des Abends.
Es gibt im Leben Zufälle, die zum Schicksal werden: Nikolaus Piper lebt ausgerechnet zum Zeitpunkt der größten Weltwirtschaftskrise unserer Zeit als Korrespondent in den USA. Während das Land um ihn herum gegen die Rezession kämpft, versucht der frühere Wirtschaftschef der „Süddeutschen Zeitung“ in „Die große Rezession“ zu erklären, wie es zu der Krise kommen konnte.
Walter Wittmann ist ein Liberaler mit festen moralischen Grundsätzen. Mit seinem Buch "Finanzkrisen" liefert der überzeugte Ordoliberale eine interessante und leicht lesbare Analyse bisheriger Wirtschaftskrisen. Wesentliche Zukunftsfragen bleiben leider unbeantwortet.
Bücher zur Bankenkrise gibt es viele. Einige von ihnen wirken schon wieder veraltet, obwohl sie erst wenige Wochen vorliegen. Weil sie zu unreflektiert und atemlos den jeweils jüngsten Eruptionen der Krise folgen, verlieren sie schnell an Wert. Anders verhält es sich mit Hans-Werner Sinns „Kasino-Kapitalismus“. Ein Buch, das auch noch in ein paar Jahren lohnende Lektüre sein wird.
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