Adam Smith
aus WirtschaftsWiki, der freien Wissensdatenbank
Adam Smith war ein schottischer Moralphilosoph und Volkswirtschaftler. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt, er wurde jedoch am 5. Juni 1723 in Kirkcaldy getauft und verstarb am 17.07.1790 in Edinburgh.
Adam Smith entwarf in seiner Moralphilosophie (›The theory of moral sentiments<, 1759) eine Theorie des sozialen Handelns, nach der Entstehung und Geltung sozialer Normen an einen sozialen Lernprozess gekoppelt sind. Er unterschied hierbei drei elementare Tugenden: Klugheit, Gerechtigkeit, Güte.
Smith entwickelte ein einheitliches System der liberalen Wirtschaftslehre und gilt vor allem durch seine Arbeitswerttheorie als Begründer der klassischen Nationalökonomie. Er betrachtete menschliche Arbeit und Arbeitsteilung als Quellen des Wohlstands. Ein funktionierender Marktmechanismus, der über den Marktpreis Angebot und Nachfrage ausgleicht, ist demnach die Voraussetzung für eine funktionierende Arbeitsteilung. Im freien Wettbewerb stelle sich durch das Selbstinteresse der Menschen als Ordnungsprinzip der wirtschaftlichen Entwicklung das Gleichgewicht zwischen Produktion, Verbrauch, Lohn und Preis und damit ein Zustand der natürlichen Harmonie des wirtschaftlichen und sozialen Lebens ein.
Ausgehend von seiner Theorie erhob Smith die Forderung nach Freihandel, Handels- und Gewerbefreiheit sowie weitgehender Zurückhaltung des Staates. Viele Teile seiner Lehre sind von der sozialen Marktwirtschaft übernommen worden.
