MSCI Emerging Markets: Sollten Sie besser auf einen ETF ohne China setzen?
Düsseldorf. Chinas Aktienmärkte befinden sich seit nun schon drei Jahren im Abwärtstrend. Innerhalb dieses Zeitraums verlor der Index CSI 300, der die Kursentwicklung an den beiden großen Festlandbörsen Shanghai und Shenzhen nachbildet, mehr als 40 Prozent an Wert. Beim Hang-Seng-China-Enterprises-Index, der die Kurse von 50 Unternehmen des chinesischen Festlands abbildet, beträgt das Minus sogar über 50 Prozent. Das ist für viele ETF-Anleger ärgerlich.
Denn eine beliebte Form der Geldanlage ist es, ETFs auf den Index MSCI World mit dem MSCI Emerging Markets zu kombinieren. Ersterer bildet die Wertentwicklung in 24 Industrienationen ab, Letzterer die Wertentwicklung in 24 Schwellenländern. China ist das mit Abstand wichtigste Schwellenland und hat im Index ein entsprechend hohes Gewicht.
Die schlechte Börsenentwicklung in China zieht dadurch den gesamten Index nach unten. Das Handelsblatt hat nachgerechnet, wie stark der Verlust für ETF-Anleger ist, und mit Experten darüber gesprochen, ob es bessere Alternativen gibt.