Iran: Das Mullah-Regime – die neue imperiale Bedrohung
Düsseldorf, Jerusalem. Ein Handy filmt den Nachthimmel. Immer wieder zucken Lichtkugeln auf, am Boden lodern Flammen. Die Aufnahmen sollen den Einsatz von Flugabwehrwaffen über der iranischen Stadt Isfahan zeigen.
Unabhängig bestätigen lässt sich das bisher nicht. Doch vieles spricht dafür, dass am frühen Freitagmorgen passiert, was seit Tagen zu befürchten war: dass Israel den iranischen Luftangriff vom vergangenen Wochenende mit einem Gegenschlag beantwortet hat.
An den Börsen herrscht Nervosität. Die Kurse rutschen ab. Öl und Gold verteuern sich vorübergehend. Sicherheit ist jetzt, was zählt. Kommt es nun zu einer unkontrollierten Eskalation, vielleicht gar zu einem großen Krieg?
Das iranische Regime versucht, Normalität zu simulieren. Das Staatsfernsehen zeigt Alltagsszenen, keine Bilder der Zerstörung. Die Mullahs wollen sich nicht stören lassen in ihrem Siegestaumel. Und vielleicht wollen sie auch signalisieren, dass sie kein Interesse an einem weiteren Schlagabtausch haben.
Irans Regime lässt sich beim „Tag der Armee“ feiern
Am Donnerstag erst hat das Regime den „Tag der Armee“ in Teheran feiern lassen. Die Raketen und Drohnen, die die Staatsführung zur Schau stellen lässt, wirken noch bedrohlicher. Und auch die Soldaten, die mit geschulterten Gewehren und starrer Miene im Stechschritt marschierten, zeigten sich noch entschlossener als sonst.