Handel: Haben sich Marken mit ihren Preiserhöhungen verkalkuliert?
Produkte von Coca-Cola, Unilever und Nestlé: Infolge von Preiserhöhungen leiden Markenhersteller unter sinkenden Absätzen. Foto: Imago, Getty Images (2)
Düsseldorf. Im Getränkeregal gibt es seit Anfang April ein ungewöhnliches Format: Coca-Cola verkauft seine Softdrinks in Deutschland nun zusätzlich in der 0,85-Liter-Flasche. Coke-Abfüller Europacific Partners will damit vor allem Single-Haushalte ansprechen – und die Verkaufszahlen steigern. Denn vergangenes Jahr stagnierte hierzulande der Absatz des Abfüllers.
Global gesehen sind die Aussichten noch trüber: Die Marke Coca-Cola rechnet in diesem Jahr weltweit lediglich mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sechs Prozent – nach jeweils zwölf Prozent in den beiden Vorjahren. Eine Analyse der Bilanzen fünf großer Produzenten durch das Handelsblatt zeigt: