Chiphersteller: Tesla-Lieferant STMicroelectronics im freien Fall
München. Der einst größte und profitabelste europäische Chiphersteller stürzt immer tiefer. Im ersten Quartal ist der Umsatz von STMicroelectronics (ST) um 27 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar eingebrochen. Dem Rivalen des Münchner Dax-Konzerns Infineon gelang es nur knapp, Verluste zu vermeiden.
So brach der operative Gewinn um 99,5 Prozent auf drei Millionen Dollar ein. Das teilte das französisch-italienische Unternehmen am Donnerstag mit. Der Chef des Halbleiterproduzenten, Jean-Marc Chery, sprach in einer Telefonkonferenz von einem „herausfordernden Umfeld“. Insbesondere das für ST wichtige Autogeschäft lahmt: Der Umsatz ging um 39 Prozent zurück.
Wie es jetzt weitergeht, ließ der Manager offen. Zwar sprach Chery davon, dass die Talsohle erreicht sei. Eine Prognose für das laufende Jahr verweigerte er allerdings.