Goldmarkt: Lohnen sich Platin, Palladium und Silber als Goldalternativen?
Frankfurt. Der Goldpreis ist seit Jahresbeginn um etwa 27 Prozent gestiegen und hält sich stabil bei rund 3300 US-Dollar. In den vergangenen zwei Monaten blieb ein neues Rekordhoch jedoch aus.
Dafür setzen nun andere Edelmetalle zum Höhenflug an: Silber, Platin und Palladium. Silber konnte nach langer Zeit die 35-Dollar-Marke überwinden und stieg im Juni auf den höchsten Stand seit 13 Jahren.
Platin verteuerte sich im Juni um ein Viertel, seit Jahresbeginn sogar um 52 Prozent. Erstmals seit 2014 kostete das weiße Edelmetall wieder mehr als 1400 Dollar pro Unze. Und im Windschatten von Platin kletterte auch der Palladiumpreis – allein im Juni um 15 Prozent.
Somit tritt genau das ein, was Ronald Stöferle, Fondsmanager und Partner der Vermögensverwaltung Incrementum, in seinem Report „In Gold We Trust“ prognostiziert hat: Zunächst stiegen die Goldpreise – und nun können Assets wie Silber, die an den Goldpreis gekoppelt sind, den Preisanstieg sogar noch übertreffen.
Doch wie langfristig sind diese Preisanstiege? Und eignen sich Silber, Platin und Palladium überhaupt als Goldalternativen?