USA: Hunter Biden wütet in Interviews gegen „Elite“ der Demokraten
Washington. US-Präsident Donald Trump kann die sogenannte Epstein-Affäre seit Tagen nicht abschütteln – doch jetzt bekommt er aus dem gegnerischen politischen Lager ein Geschenk. Führende amerikanische Medien stürzen sich seit Montag auf explosive Äußerungen von Hunter Biden, Sohn von Ex-Präsident Joe Biden. Dieser hat sich in gleich zwei Podcast-Interviews zu Wort gemeldet, das erste Mal nach dem für die US-Demokraten desaströsen Präsidentschaftswahlkampf gegen Trump.
Er war zu Gast bei der Sendung „At Our Table with Jaime Harrison“, der vom früheren Chef der US-Demokraten betrieben wird, und „Channel 5 with Andrew Callaghan“ – ein Youtuber, der in den USA dafür bekannt wurde, mit einem Wohnmobil quer durch Amerika zu reisen. Letzteres Interview zog sich über drei Stunden und wurde in voller Länge ausgestrahlt. Der 55-jährige Biden war dabei in Rage: Dutzende Male fiel das Wort „fuck“.
Unter anderem erklärte der ehemalige „First Son“, dass sein Vater vor seiner katastrophalen TV-Debatte 2024 gegen Trump ein Medikament gegen Schlaflosigkeit eingenommen habe, welches möglicherweise seine Bühnenpräsenz an diesem Abend beeinträchtigt habe. Hunter Biden sagte, der ehemalige Präsident habe das starke verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel Ambien eingenommen, um angesichts seines anstrengenden Terminkalenders und seines fortgeschrittenen Alters besser schlafen zu können.