Steuerfahndung: Die Steuerprobleme der Influencer – „Summe schockiert“
Berlin. Die junge Frau auf der Couch im blauen Anzug lacht ein glucksendes Lachen. Gerade hat sie erzählt, was ihr ein Finanzbeamter kürzlich über ihre Berufsgruppe gesagt habe: „Die Influencer sind die neuen Top-Menschen beim Finanzamt, weil man die einfach am besten ‚kaltmachen‘ kann.“
Lustig findet Olivia von Platen, wie die Frau auf der Couch heißt, das allerdings gar nicht so richtig. Sie ist selbst Influencerin, eigentlich macht sie mit ihrer Co-Host Anahita Rehbein einen Mumfluencer-Podcasts namens „Das A&O“. Doch in dieser Folge geht es ausnahmsweise mal nicht um Kindergeburtstage oder den nächsten Campingtrip mit Mann und Kind.
Eine Dreiviertelstunde lang dreht sich stattdessen alles um „Kein Plan von Steuern“. Um ganz genau zu sein: um Steuerpflichten für Tiktoker, Steuerangst unter Instagram-Influencern und Steuerlücken bei Youtubern. Die beiden Influencerinnen – beide teilen ihr Leben auf Social Media – berichten davon, wie undurchsichtig die Regeln für sie anfangs waren und teilweise auch bis heute noch sind. Und wie schnell man als Content Creator in den Verdacht gerät, etwas falsch gemacht zu haben.