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Studie zu E-AutosKeine Gefahr durch Elektrosmog

Elektroautos fahren mit Starkstrom. Die Strahlenbelastung für Fahrer ist aber gering, zeigt eine neue Adac-Untersuchung. Ein Extra strahlt besonders – und steckt auch in vielen Verbrennern.Holger Holzer 24.11.2025 - 12:41 Uhr Quelle: SpotpressArtikel anhören
Beim Schnellladen ist die Elektrosmog-Belastung gering. Foto: KIa

München. Passagiere von Elektroautos sind beim Fahren oder Laden keinem starken Elektrosmog ausgeliefert. Das ist das Ergebnis einer großangelegten Studie im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz, an der auch der ADAC beteiligt war. Dem Automobilclub zufolge zeigte keines der elf untersuchten E-Autos Auffälligkeiten.

Für die Messungen während der Fahrt und während des Ladens wurden zehn Sonden in einen Sitz-Dummy verteilt, der in jedem Auto auf jeweils mindestens zwei Sitzplätze gesetzt und in verschiedenen Szenarien untersucht wurde.

Während der Fahrt lagen lokal und kurzzeitig vereinzelte Magnetfeldstärken zwar über den vorgegebenen Referenzwerten, zum Beispiel beim Starten, Bremsen oder dem Zuschalten elektrischer Komponenten. Die Berechnung der dabei im Körper hervorgerufenen elektrischen Feldstärken und Stromdichten zeigte laut ADAC jedoch, dass die Basisgrenzwerte in allen Fällen eingehalten wurden.

Die Messungen ergaben außerdem, dass die Magnetfelder zwischen den einzelnen Fahrzeugen sowie je nach Betriebszustand deutlich variierten. Die stärksten Magnetfelder traten vor allem im Fußraum auf, also in der Nähe der Antriebseinheit des E-Autos und der zugehörigen Verkabelung. Im Kopf- und Rumpfbereich fielen sie hingegen gering aus.

Lokal erhöhte Werte konnten auch beim Zuschalten elektrischer Komponenten wie der Sitzheizung gemessen werden. Sitze werden auch bei Autos mit Verbrennungsmotor elektrisch beheizt. Teilweise lagen die Werte dort sogar über denen der Antriebskomponenten und bewegten sich dennoch in einem unkritischen Rahmen. Das betraf neben den E-Autos auch die zum Vergleich getesteten Plug-In-Hybride und den ebenfalls untersuchten Verbrenner-Pkw.

Auch keine hohe Belastung beim Laden

Beim Laden blieb die Belastung ebenfalls gering. Nennenswerte Magnetfelder traten vor allem beim AC-Laden im direkten Umfeld des Ladesteckers auf – meist zum Start des Ladevorgangs. Auch hier gab es keine Überschreitung der empfohlenen Höchstwerte im Körper. Beim DC-Schnellladen waren die Magnetfeldimmissionen trotz der höheren Ladeleistungen geringer ausgeprägt als am Normallader. Insgesamt waren die Expositionen beim Laden weniger stark als bei der Fahrt.

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Die Studie zeige, dass elektromagnetische Felder in allen Kraftfahrzeugen unabhängig von der Antriebsart auftreten, so die Experten des Automobilclubs.

Alle untersuchten Elektroautos sowie auch die vier zusätzlich untersuchten Elektromotorräder hielten die empfohlenen Höchstwerte ein und gelten deshalb als unbedenklich. Auch Personen mit Implantaten müssen sich demnach keine Sorgen machen, wenn sie in einem Elektroauto unterwegs sind oder sich an einer Ladestation aufhalten.

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