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KaufberatungDas sind die fünf sichersten Autos für Familien

Vorsichtig fahren und einen geeigneten Kindersitz benutzen – das sind die Grundregeln für Eltern. Aber auch die Wahl des richtigen Autos ist wichtig.Holger Holzer 06.01.2020 - 11:22 Uhr Quelle: Spotpress

Das größte und bulligste Auto in der Top 5, der Mercedes GLE, ist hinsichtlich des Kinderschutzes exzellent, aber nicht das Beste.

Foto: Handelsblatt

Köln. Sicherheit zählt zu den entscheidenden Merkmalen beim Autokauf. Während fünf Crashtest-Sterne längst zum Standardergebnis fast aller Neuwagen geworden sind, gibt es in der Detailwertung zur Kindersicherheit durchaus größere Leistungsunterschiede. Hier die fünf in dieser Hinsicht besten Modelle, die 2018 und 2019 den Euro-NCAP-Crashtest absolviert haben.

Subaru Forester - 45 Punkte/91 Prozent

In dem japanischen Kompakt-SUV sind sowohl bei frontalen als auch bei seitlichen Crashs die wichtigsten Körperteile der Kinder gut geschützt. Extra Lob hatten die Tester für den Beifahrerairbag übrig, der sich bei Benutzung einer Babyschale automatisch deaktiviert. Leichte Abzüge gibt es für fehlende Isofix-Befestigungen auf dem Mittelsitz im Fond sowie auf dem Beifahrersitz. Insgesamt ist der Kindersitz-Einbau jedoch problemlos möglich.

Im Subaru Forester sind sowohl bei frontalen als auch bei seitlichen Crashs die wichtigsten Körperteile der Kinder gut geschützt.

Foto: Handelsblatt

Mercedes A-Klasse – 45 Punkte/91 Prozent

Nicht nur große SUV bieten ein hohes Sicherheitsniveau – auch in einem Kompaktmodell ist man vor vielen Unfallfolgen gut geschützt, wie die A-Klasse und ihre ähnlich gut bewerteten Ableger CLA und B-Klasse zeigen. Ähnlich wie bei dem Subaru sind die Kinder-Dummys bei allen getesteten Crashs mit dem virtuellen Schreck davongekommen.  Eine Airbag-Deaktivierung auf dem Beifahrersitz gibt es ebenfalls. Und auch die fehlenden Isofix-Punkte finden sich in den Stuttgarter Modellen.

Nicht nur große SUV bieten ein hohes Sicherheitsniveau – auch in einem Kompaktmodell ist man vor vielen Unfallfolgen gut geschützt, wie die A-Klasse und ihre ähnlich gut bewerteten Ableger CLA und B-Klasse zeigen.

Foto: Handelsblatt

Mazda6 – 45 Punkte/91 Prozent

Der dritte Kandidat mit 45 von maximal 49 möglichen Punkten bei der Kindersicherheit. Zwar muss bei dem japanischen Mittelklassemodell der Beifahrerairbag von Hand deaktiviert werden, bei der Schutzwirkung von Karosserie und Rückhalteeinrichtungen liegt der Mazda aber auf einem Niveau mit Mercedes und Subaru. Das gilt allerdings auch für die fehlenden Isofix-Punkte vorne und auf dem hinteren Mittelplatz.

Zwar muss bei dem japanischen Mittelklassemodell der Beifahrerairbag von Hand deaktiviert werden, bei der Schutzwirkung von Karosserie und Rückhalteeinrichtungen liegt der Mazda6 aber auf einem Niveau mit Mercedes und Subaru.

Foto: Handelsblatt

Mercedes GLE – 44,2 Punkte/90 Prozent

Das größte und bulligste Auto in der Top 5 ist hinsichtlich des Kinderschutzes exzellent, aber nicht das Beste. Punktabzug verbucht das SUV, weil bei einem Frontalaufprall leichte Halsverletzungen drohen. Zumindest waren welche an dem verwendeten Dummy eines zehnjährigen Kindes zu registrieren. In den anderen Prüfpunkten gab es beste Ergebnisse, auch für die automatische Airbag-Deaktivierung.

Das größte und bulligste Auto in der Top 5, der Mercedes GLE, ist hinsichtlich des Kinderschutzes exzellent, aber nicht das Beste.

Foto: Handelsblatt

Mercedes EQC – 44,1 Punkte/90 Prozent

Noch ein Mercedes – und das einzige Elektroauto. Wie beim eine Klasse größeren GLE schneidet das Stromer-SUV beim Frontalaufprall nicht optimal ab. Den Schutz des Halsbereichs bei einem Zehnjährigen bewertet Euro-NCAP nur als „gering“, was zu 0,9 Punkten Abzug führt. In allen anderen Bereichen gibt es hingegen Bestbewertungen. Und auch die automatische Abschaltung des Airbags ist hier wieder an Bord.

Dass ein gutes Abschneiden im Kindersicherheits-Kapitel keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt ein Blick auf das untere Ende des Euro-NCAP-Rankings. Die rote Laterne trägt dort der Fiat Panda mit 8 Punkten und 16 Prozent. Vor allem, weil er bei den Crashs verheerend abgeschnitten hat. Etwas besser, aber ebenfalls schwach schneiden Jeep Wrangler (34,3 Punkte/69 Prozent) und Ford Tourneo Connect (39 Punkte/79 Prozent) ab.

Wie beim eine Klasse größeren GLE schneidet das Stromer-SUV EQC beim Frontalaufprall nicht optimal ab.

Foto: Handelsblatt

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