Generationen: Was Generation Z und Babyboomer voneinander denken
Die jungen Generation Z will vieles anders machen. Damit müssen Ältere aus der Babyboomer-Generation erst einmal klarkommen.
Foto: Unsplash Markus Spiske, Franziska Krug, Leonie Krüger, Remo Neuhaus, BVI50PLUSDüsseldorf. Deutschland ist im Dauerkrisenmodus. Das spüren Jung und Alt offenbar gleichermaßen: Laut einer aktuellen Prognos-Umfrage blicken zwei Drittel der sogenannten Generation Z (13- bis 26-Jährige) und etwa genauso viele der Babyboomer-Generation (52- bis 66-Jährige) düster auf die bevorstehenden Jahre unserer Gesellschaft. Ein Negativrekord.
So einig sich die Generationen in Sachen Zukunftspessimismus sind, so unterschiedlich gehen sie die großen Fragen in ihrem Leben zu Wohlstand, Klima und Karriere an. Das Handelsblatt hat zwei Vertreter der Generation Z und zwei „Babyboomer“ zu ihrem Verhältnis zur jeweils anderen Generation befragt.
Die wichtigste Lehre: Wir müssen mehr miteinander ins Gespräch kommen.
Yaël Meier aus der Generation Z: „Distanz verhindert, dass wir als Gesellschaft vorankommen“
Yaël Meier, 22, ist Unternehmerin und Gründerin der Schweizer Beratungs- und Marketingagentur Zeam. Als Vertreterin der Generation Z möchte Meier traditionellen Unternehmen die Denkweise der jungen Menschen erklären.
„Ich bin ein positiver Mensch. Wie viele andere in meiner Generation sehe ich natürlich auch kritisch in die Zukunft – aber auch mit viel Zuversicht. Ich denke, dass wir alle bevorstehenden Herausforderungen meistern können. Für mich sind die wichtigsten Themen: Altersvorsorge und der Arbeits- und Fachkräftemangel – neben der Klima- und Energiekrise.