Baumaßnahmen: Diese Versicherungen schützen vor dem Ruin beim (Um-)Bauprojekt
Missgeschicke und Unfälle auf der Baustelle können Auftraggeber teuer zu stehen kommen.
(Foto: Imago/U. J. Alexander)
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Getreu dem Motto „Wo gehobelt wird, fallen Späne“ geht auf Baustellen meist einiges schief. Das Problem: Bauherren stehen für das gerade, was bei ihrem Bauprojekt passiert. „Als Veranlasser einer Baumaßnahme ist man im Zweifel in der Haftung, auch wenn Helfer, Baufirmen oder der Architekt schuld an einem Schaden sind“, warnt Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands der privaten Bauherren. Stürzt das Baugerüst ein und verletzt Menschen oder bricht durch einen Kurzschluss ein Feuer aus, droht der finanzielle Ruin. Deshalb sollten sich Bauherren vor dem ersten Spatenstich gut absichern – egal, ob sie einen Neubau, Umbau oder eine energetische Sanierung planen.
Das absolute Minimum ist eine private Haftpflichtversicherung. Umbauten oder energetische Sanierungen sind über die Privathaftpflicht oft abgedeckt, denn je nach Tarif sind Bauprojekte im Umfang bis zu 100.000 Euro oder mehr mitversichert. „Bauherren sollten sich aber nicht blind auf den Schutz der Privathaftpflicht verlassen, sondern vor Beginn der Arbeiten bei ihrem Versicherer nachfragen, ob das Bauvorhaben abgedeckt ist“, sagt Christoph Herrmann, Versicherungsexperte der Stiftung Warentest.