Schlafstörungen: Wie gut misst der smarte Ring die Schlafqualität?
Der Galaxy Ring von Samsung wurde auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentiert.
Foto: APKöln. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der heute zu Ende geht, warb Hon Pak für ein neues Produkt. Der Chef der Digital-Health-Sparte von Samsung trug einen silbern glänzenden smarten Ring am Ringfinger. Samsung will als erster großer Technologiekonzern in diesen Markt einsteigen. Mitte des Jahres soll das Modell Galaxy in den Verkauf kommen. Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtete am Wochenende in seinem Newsletter, dass auch Apple das Thema seit einigen Jahren verfolge.
Verschiedene Start-ups haben bereits intelligente Ringe entwickelt. Das bekannteste in Europa ist Oura Health aus Finnland. Smart Ringe werden mit dem Handy gekoppelt, zeichnen Vitaldaten des Trägers auf und liefern so Analysen von Gesundheits- und Fitnesswerten. Vor allem beim Tracking der Schlafqualität soll der handliche Ring gegenüber anderen Wearables im Vorteil sein. Aber erfasst er die Schlafqualität genauso zuverlässig wie ein Messgerät im Schlaflabor?
Nicht ganz, aber fast. So könnte man das Ergebnis von US-Forschern der University of Massachussets Amherst zusammenfassen. Sie haben verschiedene Fitnesstracker, eine Smartwatch von Philips, eine Schlafmatte mit Sensor von Withings und den Ring von Oura Health miteinander verglichen und kamen zu dem Ergebnis: Bis auf den Fitnesstracker von Garmin liefern alle Geräte eine mit der Aufzeichnung im Schlaflabor vergleichbare Genauigkeit.