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Studie Was den deutschen Mittelstand beschäftigt

Deutsche Mittelständler waren 2013 nicht ohne Grund so erfolgreich. Eine Umfrage identifiziert drei Kernfaktoren, die die Triebfedern florierender Firmen sind und wohin sie die befragten Unternehmer 2014 führen sollen.
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Funkenflug in einer Stahlbaufirma: Fachkräftegewinnung ist eine von mehreren Herausforderungen für deutsche Mittelständler. Quelle: ZB

Funkenflug in einer Stahlbaufirma: Fachkräftegewinnung ist eine von mehreren Herausforderungen für deutsche Mittelständler.

(Foto: ZB)

Von Deutschland aus in die ganze Welt: Mittelständische Unternehmen konnten hierzulande im vergangenen Jahr deutlich wachsen. Insbesondere Betriebe mit Umsätzen zwischen 100 und 250 Millionen Euro starteten durch. Das belegt die Studie „Triebwerk des Erfolgs“ des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn und GE Capital, für die mehr als 1000 Mittelständler Anfang 2014 bundesweit zu ihrer geschäftlichen Entwicklung, zu ihren Herausforderungen sowie ihren Zielen befragt wurden. Vor allem die Themen Internationalisierung, Innovation und Mitarbeiterführung beschäftigen demnach die Wirtschaftsszene.

Mehr als drei Viertel der Unternehmen konnten den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das lag nicht zuletzt daran, dass die meisten Mittelständler international aktiv sind. Ihre Umsätze auf ausländischen Märkten stiegen nicht selten um knapp 60 Prozent. Dabei ist das nicht selbstverständlich, erklärt Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des IfM: „Die Unternehmen sehen sich auf Auslandsmärkten häufig mit komplexeren oder strengeren Vorschriften konfrontiert. Hinzu kommt der Wettbewerb mit Unternehmen vor Ort beziehungsweise mit anderen exportierenden Unternehmen.“

Um diesem Druck nicht sofort ausgesetzt zu sein, wollen viele Mittelständler nicht nur regional sondern auch technologisch in neue Märkte vordringen, um dort eine Monopolstellung zu erreichen. Weitere Beweggründe für die eigenen Innovationsaktivitäten sind außerdem Bestrebungen zur Kostensenkung und zur Verbesserung der eigenen Produktivität. Dass diese Entwicklung nicht nebenbei geschieht, sondern gezielt angestoßen werden muss, ist für die deutschen Mittelständler selbstverständlich.

Beinahe ein Viertel der Befragten gaben an, dass sie fünf Prozent und mehr ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung stecken. Insgesamt kommt ein deutscher Mittelständler der Studie zufolge durchschnittlich auf eine Forschungs- und Entwicklungsquote von 3,4 Prozent. Verglichen mit anderen EU-Volkswirtschaften wie Frankreich, Großbritannien oder Italien ist das der Bestwert. Und künftig könnte er noch einmal steigen, denn vier von zehn – mehrheitlich international agierenden –Unternehmen gaben an, dass sie ihre Ausgaben in diesem Bereich weiter steigern wollen.

Die Finanzierung dieser Vorhaben sieht fast die Hälfte aller befragten Mittelständler als geringes oder nicht existentes Problem an. „Hier sind international agierende Partner gefragt, die die individuellen Geschäftsbedingungen sehr gut kennen und die entsprechenden Finanzierungslösungen anbieten können“, sagt GE Capital Deutschland-Chef Joachim Secker. Dieser Teil des GE-Konzerns bietet seinen mittelständischen Kunden eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen an, die vom Investitionskredit bis zum Fuhrparkmanagement reichen. „Unsere Motivation liegt darin, durch jahrelange Marktbeobachtung treffgenau die Themen, die den Mittelstand aktuell bewegen, frühzeitig zu erkennen. Und darin, dass wir dafür genau jetzt die Lösungen parat haben, die unsere Partner brauchen“, fährt Secker fort.

Doch finanzielle Kraft allein reicht schon längst nicht mehr, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Der Erfolg kommt aus dem Inneren der Unternehmen, aus der Belegschaft. Die Hälfte aller Befragten sieht das Können der Belegschaft als essentiell für die Unternehmensentwicklung an. 34 Prozent verorten die wesentlichen Erfolgsfaktoren hingegen in der Managementstruktur. Acht von zehn wachsenden Mittelständlern führen unabhängig davon regelmäßig Mitarbeitergespräche und treffen Leistungsvereinbarungen. „Es zeigt sich zudem folgendes: Einerseits ist zu beobachten, dass die Mitarbeiter der meisten mittelständischen Unternehmen immer noch klare Anweisungen erhalten. Auf der anderen Seite wird deutlich, dass eine Führungskultur Einzug hält, die auf die Mitarbeiter ausgerichtet ist und auf ihre Beteiligung setzt“, sagt IfM-Präsidentin Welter.