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Skyline Warschau

(Foto: Unsplash)

Zeit zu fragen Setzt sich die Erholung am polnischen Aktienmarkt fort?

Warum Polen gut durch die Coronavirus-Krise kommen könnte - und was das für Anleger bedeutet, erläutert kurz und knapp Chef-Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan.
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Weitere Fragen & Antworten des Chef-Anlagestrategen der Deutschen Bank hören Sie hier: perspektiventogo.podigee.io Quelle: Deutsche Bank
Dr. Ulrich Stephan

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Analysten gehen davon aus, dass unter den europäischen Staaten Polen am besten durch die diesjährige Coronavirus-Krise kommen könnte – unter anderem da durch den frühen Lockdown die Zahl der Infizierten gering blieb. Zudem gehört das polnische Fiskalpaket mit einem Volumen von sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu den größten in Europa.

Gestützt wird die Konjunktur durch die Absenkung des Leitzinses um insgesamt 1,4 Prozentpunkte und ein Anleihekaufprogramm der Zentralbank in Höhe von umgerechnet 19 Milliarden Euro (vier Prozent des BIP). In der aktuellen Erholungsphase kommt der Wirtschaft die breite Diversifizierung der Industrie zugute.

Der Aktienmarkt konnte seit Beginn des zweiten Quartals bereits 20 Prozent in Euro zulegen. Energieversorger, die für fünf Prozent des Marktes stehen, erzielten ein Plus von mehr als 80 Prozent. Ich glaube, dass die Erholung am Aktienmarkt weiter anhalten kann. Luft besteht noch, auf Jahressicht verzeichnen polnische Aktien ein Minus von 21 Prozent.

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