DAY7 GmbH
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Transformation in Unternehmen: Wie hole ich Promotoren, Skeptiker und Widerständler in Transformationsprozessen gemeinsam ab?

Transformation Unternehmen

Wenn es um die notwendige Transformation in Unternehmen geht, gilt eine digitale Plattform für eine maßgeschneiderte Acceleration als zeitgemäße und wirkungsvolle Lösung.

Unternehmerischer Erfolg ist bekanntlich kein Zufall. Entscheidend ist dabei oft nicht die Frage nach einer geeigneten Strategie, sondern ob man die Herausforderung meistern kann, diese Strategie im Unternehmen überhaupt etablieren und damit realisieren zu können. Denn die beste Strategie nutzt nichts, wenn sie nur wenige kennen und – noch problematischer – nicht ausreichend viele von der Notwendigkeit der Umsetzung überzeugt sind.

Und genau das zeigen auch Studien in diesem Bereich: Neun von zehn strategische Vorhaben erzielen nicht die in sie gesetzten Erwartungen1 und 86 Prozent der Geschäftsführer:innen bezeichnen das eigene Unternehmen als nicht effektiv in der Umsetzung der Strategie. Und das liegt nicht an der falschen Strategie2, der falschen Zeit oder dem falschen Produkt, sondern zu 80 Prozent an sozialen Dynamiken, wie eine Studie von McKinsey unlängst herausgestellt hat.3

Aber woran erkennt man diese sozialen Dynamiken im Unternehmen? Typische Beispiele, die vielleicht bekannt vorkommen: Die neue Strategie wird ausgerollt und schon trifft man auf Mitarbeiter:innen und Führungskräfte,...

• ...denen scheinbar die Fragen nie ausgehen und dann aber unzufrieden sind mit den Antworten, die sie bekommen.
• ...die sich beschweren, weil sie neben der ganzen Alltagsarbeit keine Zeit für ein extra Projekt haben.
• ...die immer wissen und genau erläutern können, warum etwas nicht funktionieren kann.
• ...die bei dem Wort Veränderung auf die Barrikaden gehen.

Genau das sind Beispiele für typische soziale Dynamiken, die so manche strategischen Ambitionen im Keim erstickt haben.

Aber wie lässt sich sinnvoll mit ihnen arbeiten?

DAY7, ein Digitalunternehmen zur Beschleunigung von Strategie- und Transformationsprozessen, hat sich genau das zur Aufgabe gemacht.

Der digitale Ansatz stellt sicher, dass alle Mitarbeiter:innen die Strategie kennen, verstehen und vermitteln können. Und, dass Bedenken und "Ja, aber"-Haltungen systematisch erhoben und konstruktiv übersetzt werden.

Bei der Entwicklung ihrer Plattform hat DAY7 sich von den Denkprozessen des menschlichen Gehirns inspirieren lassen und erkannt, dass es wie eine Ideenabwehrmaschine funktioniert: Neuem gegenüber sind wir erst einmal skeptisch eingestellt. Hören wir Neues, beginnt das Gehirn automatisch, das Gesehene und Gehörte abzugleichen mit Dingen, die wir bereits erlebt haben – daraus entstehen natürliche "Ja, aber"-Haltungen und Widerstände. Ein Phänomen, das im Kontext von Strategie- und Transformationsumsetzung von vielen als zentrales Problem erlebt wird.

DAY7 kategorisiert diese Bedenken und Einwände als komprimierte Lebens- und Arbeitserfahrung und nutzt diese Insights als "kollektives Gedächtnis eines Unternehmens" zur Beschleunigung der Strategie. Mit diesem Trick – Bedenken und Skepsis als wertzuschätzenden kollektiven Wissenspool zu verstehen –, hat DAY7 einen verlässlichen Weg gefunden, bei Strategie- und Transformationsprozessen auch und gerade die skeptischen Zeitgenossen mit auf die Reise zu nehmen und zu aktiven Unterstützern für die Zukunft des Unternehmens zu machen.

Lisa Kirberg, CEO von DAY7, erläutert: "Aus unserer Sicht liegt in der gesunden Skepsis ein Goldnugget für die Beschleunigung von Strategie- und Transformationsprozessen. Denn laut der Studie Theory of Constraints (TOC) von Dr. Eliya Goldratt kann man nur auf 5 Prozent Promotoren (Endlich ist es so weit, wie kann ich unterstützen?) hoffen. Aber mit 40 Prozent Skeptikern aus persönlichen Gründen (Ich finde die neue Strategie super, aber dadurch würde mein Team gesplittet werden.), 40 Prozent Skeptikern aus technischen Gründen (Die neue Strategie ist super, aber dafür gibt es gar keine Infrastruktur.) und 15 Prozent aktiven Widerständlern (Auch diese Phase geht vorüber, dass sitzen wir hier aus.) rechnen. Wir haben uns also die Frage gestellt: Wie können wir es schaffen, diese 80 Prozent Skeptiker nicht als Teil des Problems zu sehen, sondern als Teil der Lösung? Denn nicht nur die Promotoren, sondern auch Skeptiker sind gemeinsam die Gruppe von Kolleginnen und Kollegen, die uns helfen müssen und werden, die Transformation oder Strategie in die Tat umzusetzen. Unser Ansatz arbeitet daher mit drei verschiedenen Persona, welche die drei gängigsten Haltungen in einer Transformation verkörpern:

Jana Jetzt – sie sieht das Glas halb voll und ist offen für Neues.

Marc Momentmal – er sieht das Glas halb leer und ist dem Neuen gegenüber skeptisch eingestellt, entweder aus persönlichen oder technischen Gründen.

Dr. Nö – er sieht das Glas weder halb leer noch halb voll. Er trinkt sowieso kein Wasser mehr und ist grundsätzlich dagegen. Er übernimmt die Rolle des Challengers, in der er Jana und Marc gemeinsam als Team herausfordert.

Im ersten Schritt der Transformationsumsetzung treiben wir die Strategie also voran, indem wir die Bedenken systematisch über eine für den/ die Kund:in maßgeschneiderte Plattform erheben, sie in den Kontext setzen, um dann die Erfahrung und Intelligenz der Organisation zu nutzen, um mit ihnen konstruktiv umzugehen."

DAY7 setzt somit den Faktor Mensch bei der Strategieumsetzung und
-beschleunigung in den Mittelpunkt.

Mit über 380.000 Nutzern in inzwischen mehr als 15 Branchen legt die Acceleration-Plattform von DAY7 so den Schwerpunkt auf Prozesse, die das Denken entlang von Stärken, Kompetenzen und Erfahrungen lenken.

Und das scheint zu funktionieren, denn DAY7 schafft es durch spezielle hybride Formate, eine Beteiligungsrate auf der Plattform von über 80 Prozent bei allen Kund:innen zu erreichen sowie eine durchschnittliche Sternebewertung der maßgeschneiderten Missionen von 4,3 von 5 Sternen.