Vault Security Systems AG
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Per App verlorene Dinge wiederfinden?

Verlorene Dinge wiederfinden

Sonnenbrille, Schlüssel oder Jacke verloren? Das kostet Nerven und womöglich auch noch viel Geld. Heutzutage kann das Smartphone bei der Suche helfen und verlorene Dinge wiederfinden. Das zumindest verspricht eine neue App.

Warum verlieren wir Dinge?

Jeder hat schon mal etwas verloren - sei es der Schlüssel, das Handy, ein Buch oder ein ganzes Auto. Laut einer Studie verbringt der Mensch zehn Minuten am Tag damit, nach verlegten Dingen zu suchen. Der häufigste Grund ist dabei "Tüddeligkeit", wie der Norddeutsche sagen würde: Die eigene Vergesslichkeit und Zerstreutheit ist öfter für den Verlust von Gegenständen verantwortlich als Diebstahl.

Ist der verlorene Gegenstand nicht mehr auffindbar, kann das schnell teuer werden: Ein neuer Reisepass etwa kostet um die 100 Euro, eine hochwertige Sonnenbrille oder Armbanduhr um die 500 Euro. Hinzu kommt oft ein emotionaler Wert, den man mit Geld nicht ersetzen kann.

Vier Tipps, um verlorene Dinge wiederzufinden

1. Fundbüro anrufen
Fast jede Stadt hat ein Fundbüro. Fundstücke muss das Büro meist ein halbes Jahr aufbewahren. Oft werden die abgegebenen Gegenstände auch online veröffentlicht.

2. Weg ablaufen
Die Strecke, auf der der Gegenstand verloren gegangen sein muss, ablaufen. Manchmal hängen nette Passanten eine verlorene Uhr sogar an einen Baum.

3. Freunde instruieren
Oft stecken sie versehentlich fremde Dinge ein, ohne es zu merken. Sie sollten ihre Taschen, Jacken oder Wohnungen durchsuchen.

4. Digitalisierung nutzen
Ein Post auf lokalen Social-Media-Plattformen oder die systematische Suche mit einer neuen App helfen: In der ivault-App können Nutzer verlorene Dinge melden und sie mit der Hilfe von Nachbarn wiederfinden.

Verlorene Dinge wiederfinden: So funktioniert die neue App

Die App namens ivault der Firma Vault Security Systems AG setzt auf Nachbarschaftshilfe. Unter anderem steht das Thema "Lost & Found" im Vordergrund. Je mehr Mitglieder einer Nachbarschaft mitmachen, desto effektiver funktioniert dabei das Konzept:

Findet ein Nutzer beispielsweise eine Sonnenbrille am Straßenrand, kann er dieses Fundstück in der App registrieren - inklusive Beschreibung und Foto. Derjenige, der die Sonnenbrille verloren hat, sucht in der App. Mit etwas Glück wurde der Gegenstand bereits hochgeladen. Ansonsten meldet er oder sie den Gegenstand in der App als verloren oder gestohlen. Dabei erhöht ein Finderlohn die Chance, dass ein verlorener Gegenstand zurückgebracht wird.

Hallo, Nachbar - ivault soll Gemeinschaft stärken

Die digitale Anwendung verfügt, neben der Suche nach verlorenen Gegenständen, über weitere Features. Denn die App soll auch dazu beitragen die Nachbarschaftsgemeinschaft zu stärken. Im Speziellen sind das Funktionen zum Ausleihen von Gegenständen oder zum Informieren über Ereignisse in der unmittelbaren Umgebung.

Wenn etwa jemand über einen Rasenmäher verfügt, kann er diesen in der App registrieren und anderen Nachbarn ausleihen. Braucht der Nachbar mit dem Rasenmäher selbst einmal etwas, beispielsweise einen Hochdruckreiniger oder eine Empfehlung für ein Thai-Restaurant in der Nähe, schaut er in die App. Hier kann er um Rat fragen, ein Gesuch aufgeben oder nachschauen, ob bereits jemand einen Hochdruckreiniger zum Ausleihen registriert hat.

Mit ivault sind Nachbarn zudem stets über Vorkommnisse in ihrer Nachbarschaft informiert. Ist zum Beispiel ein Baum auf die Straße gekracht, kann das per App direkt kommuniziert werden.

Mit ihren verschiedenen Funktionen möchte die App vor allem bestimmte Werte bei den Benutzern stärken: Es geht um Hilfsbereitschaft, soziales Miteinander und ein Gemeinschaftsgefühl.