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Social Business Auf dem Weg in eine bessere Welt

Viele Start-ups in der Transport- und Logistikbranche wollen mit ihren Ideen nicht nur Geld verdienen, sondern auch wesentlichen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. MAN Truck & Bus unterstützt die jungen Gründer dabei – mit dem MAN Impact Accelerator.
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Die Mobilität der Zukunft steht vor gewaltigen Herausforderungen: Im Jahr 2050 werden nach einer Studie der Vereinten Nationen zwei von drei Menschen in Städten leben. Über 90 Prozent des städtischen Wachstums wird dabei in heutigen Entwicklungs- und Schwellenländern stattfinden. Wie werden in diesen dicht besiedelten, urbanen Räumen künftig Menschen und Güter transportiert und gleichzeitig Ressourcen geschont? Wie muss Mobilität organisiert sein, damit auch die ärmsten Menschen der Weltbevölkerung teilhaben können? Gesucht werden neue Ansätze und Ideen, die eine mögliche Antwort auf diese drängenden Fragen der Zukunft liefern.

Sozial engagierte Start-ups fördern

Um diesen Prozess zu begleiten, hat MAN im vergangenen Jahr den MAN Impact Accelerator ins Leben gerufen. „Wir nehmen unsere soziale Verantwortung ernst und wollen deshalb unsere Expertise im Bereich Transport und Logistik gezielt weitergeben“,sagt Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender der MAN Truck & Bus AG, über die Motivation zur Durchführung des Programms. Das Ziel: innovative und sozial engagierte Start-ups fördern, damit die jungen Firmen mit ihren Geschäftsmodellen eine möglichst große und nachhaltige Wirkung entfalten. „Mit dem MAN Impact Accelerator unterstützen wir ausgewählte Start-ups dabei, akute gesellschaftliche Probleme zu lösen“, so Drees weiter.

Im Juni dieses Jahres ist der erste Durchlauf des Accelerator-Programms erfolgreich zu Ende gegangen. Nun läutet der Nutzfahrzeuge-Hersteller aus München die zweite Auflage ein. Seit dem 15. August sind Start-ups aus dem Bereich Transport und Logistik aufgerufen, sich mit ihrer Idee für die Mobilität der Zukunft zu bewerben.

Wessen Bewerbung erfolgreich verläuft, auf den warten spannende Wochen und geballtes Experten-Wissen rund um den Globus. Zur Verfügung gestellt nicht nur von MAN, sondern auch von Vertretern anderer namhafter Unternehmen – ein Netzwerk aus über 150 Experten, die ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Disziplinen an die Jungunternehmer weitergeben.

In Workshops in den USA, Indien, Südafrika und Deutschland haben die Gründer Gelegenheit, mit Hilfe international renommierter Mentoren ihre Geschäftsidee in vielen Facetten weiterzuentwickeln. Themen sind zum Beispiel Führungsentwicklung, Produktionslogistik, Finanzen, aber auch Qualitätsmanagement, Marketing und Human Resources. Begleitet wird das Programm von Yunus Social Business, einem Non-Profit-Venture-Fonds des bengalischen Ökonomen und Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus.

Ideen helfen, Leben zu retten

Für den ersten MAN Impact Accelerator bewarben sich über 80 Start-ups, sieben erhielten den Zuschlag. Mit dabei war zum Beispiel Stanplus. Das Start-up aus Indien hat ein Krankentransportsystem entwickelt, mit dem Patienten in der Millionen-Metropole Hyderabad schneller ins Krankenhaus gelangen können. Was für uns völlig normal klingt, ist es in Indien keineswegs: Im Schnitt muss man dort 45 Minuten auf einen Transport warten, fast jeder dritte Notfall-Patient verstirbt auf dem Weg in die Klinik. Stanplus will das ändern. „Wir haben eine Online-Plattform aufgebaut, mit der Patienten und Gesundheitseinrichtungen auf einen Pool privater Rettungswagen zurückgreifen können, sodass Hilfsbedürftige innerhalb kürzester Zeit zielsicher per GPS erreicht werden können“, erklärt Prabhdeep Singh, einer der Gründer von Stanplus. Er blickt begeistert auf den MAN Impact Accelerator zurück: „Die Expertise der MAN-Mentoren war ungemein wertvoll für uns. Wir konnten unsere Prozesse deutlich optimieren und so einen weiteren Grundstein für unsere Expansion legen.“

Impact Accelerator – Eindrücke
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Wer am MAN Impact Accelerator teilnimmt, wird Zeuge spannender Diskussionen und kommt mit vielen Experten ins Gespräch. Über 150 Fachleute aus den verschiedensten Bereichen geben den Start-ups wertvolle Hinweise und Tipps. Einer von ihnen ist Dr. Joachim Drees (links), CEO von MAN Truck & Bus und MAN SE.

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Neil du Preez war beim ersten Accelerator-Programm dabei. Danach hatte der Mitgründer des Mikrotransport-Unternehmens Mellowcabs gut lachen: Einige seiner Elektro-Rikschas werden künftig von DHL Africa in Südafrika eingesetzt. Zudem erhielt er 700.000 US-Dollar Wirtschaftsförderung.

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Mentoring als Markenzeichen: Beim MAN Impact Accelerator steht die intensive Auseinandersetzung mit den Geschäftsmodellen der Start-ups im Vordergrund. Das Ziel ist, den „Impact“ noch kraftvoller zu machen – für das Unternehmen selbst und die Gesellschaft allgemein.

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Der Blick über den eigenen Tellerrand darf natürlich nicht fehlen. Die Teilnehmer kommen mit etablierten Unternehmen und anderen Start-ups zum Erfahrungsaustausch zusammen. Station machen sie dabei in München, Mumbai, Kapstadt und San Francisco – nicht nur in Konferenzräumen, sondern auch in Werkstätten.

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Der MAN Impact Accelerator ist für beide Seiten ein Gewinn. Die beteiligten Start-ups können von der Expertise des MAN-Netzwerks profitieren, während die Mentoren von den agilen Arbeitsmethoden der Start-ups lernen können: Warum nicht mal ein Problem unter freiem Himmel diskutieren?

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Die gemeinsam verbrachte Zeit schweißte Mentoren und Gründer fest zusammen. Beim Abschlussevent im MAN Truck Forum im Juni 2018 durften die Start-ups des ersten Accelerator-Programms ihre Fortschritte vorstellen und wurden mit dem Impact Award ausgezeichnet.

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Konzept für ein sauberes E-Taxi

Eine Lösung für die Stadt hat sich auch Accelerator-Teilnehmer Mellowcabs ausgedacht. Das junge Unternehmen aus Südafrika baut ultraleichte Elektro-Rikschas, die Menschen und Güter auf der Straße transportieren – sauber, sicher und mit einer Reichweite von bis zu 140 Kilometern. Die besondere Stärke von Mellowcabs liegt in der Emissionsfreiheit des Transports. Bis zu elf Tonnen CO2 jährlich kann ein einziges der wendigen Mikro-Fahrzeuge im Vergleich zu einem herkömmlichen Taxi einsparen. Weiterer Vorteil: „Wir bieten Fahrten zu niedrigeren Preisen als ein traditionelles Taxi“, sagt Mellowcabs-Gründer Neil du Preez. Die Teilnahme am MAN Impact Accelerator hat er nicht bereut. „Ich bin MAN dankbar und finde, dass das, was sie mit dem Programm erreichen wollen, einfach großartig ist.“

Für die Start-ups hat sich der MAN Impact Accelerator mehr als gelohnt: Die Umsätze stiegen durchschnittlich um 127 Prozent, der Kundenstamm verdoppelte sich. Insgesamt konnten die Gründer aus der ersten Runde rund 2,2 Millionen Dollar Investmentkapital einsammeln. Welche Start-ups sind die nächsten Vordenker der mobilen Zukunft?