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Ladeinfrastruktur

Ladestationen für Busse und Lieferfahrzeuge.

(Foto: Siemens)

E-Mobilität und Ladeinfrastruktur Die Zukunft fährt elektrisch

Nachhaltige Mobilität ist keine Zukunftsvision mehr, die Transformation in Richtung E-Mobilität hat längst begonnen. Siemens unterstützt die Verkehrswende mit Expertenwissen und technischen Lösungen.
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Die Zukunft fährt elektrisch – tatsächlich ist die Transformation in Richtung E-Mobilität längst voll im Gang. Ladesäulen gehören heute vielerorts zum vertrauten Straßenbild, Verkehrsbetriebe lassen moderne Elektrobusse durch die Straßen rollen, Lieferdienste bringen ihre Waren mit E-Fahrzeugen oder Elektrorollern zum Kunden und in den Stadtverwaltungen werden Konzepte zur E-Motorisierung ganzer Fahrzeugflotten für Straßenreinigung oder Müllabfuhr entwickelt.

Mit klimaneutraler Umrüstung von Fuhrparks und Investitionen in entsprechende Infrastruktur können Verkehrsunternehmen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Verkehrswende leisten – und den Wünschen einer zunehmend sensibler auf das Thema Klimaschutz reagierenden Öffentlichkeit Rechnung tragen. „Gerade das Thema Luftreinhaltung in Städten hat für viele Menschen eine hohe Bedeutung“, sagt Dr. Yannick Julliard, Global Account Manager Automotive bei Siemens Smart Infrastructure.

Der öffentliche Nahverkehr erlebe aktuell einen regelrechten Boom in Sachen Elektromobilität, sagt Dr. Frank Hörtz, der als Head of Vehicle Charging bei Siemens Smart Infrastructure Konzepte zur elektrischen Verkehrswende entwickelt. „Das liegt zum einen an Fördermaßnahmen, die von der Bundesregierung in jüngster Zeit auf den Weg gebracht wurden, um die elektrische Verkehrswende zu beschleunigen“, so Hörtz. „Zum anderen schreibt die Clean Vehicles Directive der EU ab dem kommenden Jahr vor, dass Verkehrsbetriebe bei Neuanschaffungen von Bussen einen bestimmten Prozentsatz an batteriebetriebenen Fahrzeugen oder alternativen ‚sauberen‘ Antrieben kaufen müssen.“

Ladetechnik auf dem Dach

Für die Hamburger Hochbahn AG sind solche Vorgaben aus Brüssel kein Problem. Das Unternehmen stellt seit 2020 ausschließlich emissionsfrei angetriebene Busse in Dienst. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll die komplette Flotte von rund 1000 Bussen auf emissionsfreie und klimaschonende Antriebe umgestellt werden. Die nötige Infrastruktur zum Betrieb von E-Bussen liefert unter anderem Siemens: Auf dem Busbetriebshof Alsterdorf, dem ersten rein auf emissionsfreie Busse ausgelegten Betriebshof in Deutschland, stattet Siemens zwei Carports mit insgesamt 96 Ladestationen aus, jede mit einer Ladeleistung von 150 Kilowatt. Die nötige Technik dazu ist auf dem Dach des Carports installiert, die Ladekabel werden von der Decke zu den Fahrzeugen geführt. Durch diesen platzsparenden Ansatz kann die gesamte Stellfläche für Fahrzeuge genutzt werden. Im Sommer 2021 soll die Anlage in Betrieb gehen.

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    Siemens hat seine Expertise auch bei der Umrüstung des Busdepots der Regensburger Verkehrsbetriebe eingebracht. Die besondere Herausforderung hier: neue Ladetechnik einfach und wirtschaftlich in das bestehende Busdepot zu integrieren. Die Lösung: Über Stromschienen werden die einzelnen Ladestationen vom Typ Sicharge UC200 innerhalb des Depots mit Energie versorgt. Die Schienen sind einfacher und schneller zu verlegen als Leitungen, zudem können sie bei Bedarf leichter an neue Gegebenheiten innerhalb des Gebäudes angepasst werden. „Wichtigste Voraussetzung ist bei solchen Lösungen, dass Bushersteller und Infrastrukturhersteller komplementär agieren“, so Julliard. Gerade für kleine und mittlere Verkehrsbetriebe, aber auch für Logistikunternehmen und Lkw-Flottenbetreiber, die den Weg in Richtung E-Mobilität gehen wollen, sind daher Komplettangebote, wie sie Siemens in enger Abstimmung mit Fahrzeugherstellern anbietet, besonders attraktiv.

    Klimafreundlicher Lieferverkehr

    Dass Elektromobilität nicht nur das Klima schonen soll, sondern sich finanziell auch rechnen muss, hat Frank Hörtz im Blick, wenn er den Betreibern von Ladestationen die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle empfiehlt. So könnte etwa ein Nahverkehrsunternehmen, das seine Fahrzeuge nachts im eigenen Depot mit grünem Strom versorgt, seine Ladeinfrastruktur tagsüber an einen weiteren Abnehmer vermieten, beispielsweise die Stadtreinigung. Hierfür bietet Siemens neben technischem Know-how auch die nötige Beratungskompetenz an, um Kunden bei der Suche nach der für sie maßgeschneiderten Lösung zu unterstützen.

    Ähnlich wie bei den Bussen lässt sich derzeit auch eine verstärkte Nachfrage nach E-Mobillösungen für den Lieferverkehr beobachten. Insbesondere der starke Anstieg im Bereich KEP (Kurier, Express, Paketdienst) sorgt bei vielen Stadtbewohnern für Unmut, die neben verstopften Straßen auch die zunehmende Schadstoffbelastung anprangern. Um drohenden Fahrverboten zuvorzukommen, sehen sich Unternehmen verstärkt nach klimafreundlichen Alternativen für ihre Fahrzeugflotten um. „Lange war das Angebot hier allerdings überschaubar“, sagt Hörtz. „Der aktuelle Boom hängt auch damit zusammen, dass sich das gerade ändert.“ Zudem schaffen auch hier staatliche Fördermaßnahmen zusätzlichen Anreiz.

    Um künftige E-Autos mit Strom zu versorgen, hat Siemens jüngst mit der Sicharge D eine hoch effiziente Schnellladesäule auf den Markt gebracht. Ein konstanter Wirkungsgrad über 95,5 Prozent verspricht niedrige Betriebskosten, weil fast die gesamte Energie im Fahrzeug ankommt. Zudem bietet die Sicharge D eine skalierbare Ladeleistung bis zu 300 kW, um schnelles Laden zu ermöglichen und auch die höhere Ladekapazität künftiger Generationen von E-Fahrzeugen bedienen zu können. Siemens-Experte Frank Hörtz denkt beim Thema Laden schon ein Stückchen weiter: „Wir haben noch weitere innovative Ideen, wie wir unsere Ladestationen noch nachhaltiger gestalten, indem wir zum Beispiel die Abwärme der Säulen verwerten.“

    Innovative Ideen in praktikable Lösungen umzusetzen, ist der Schlüssel für eine nachhaltige Verkehrswende. Wenn der Umbau unserer Mobilität auch in Zukunft weit oben auf der politischen Agenda bleibt, wird es an solchen Lösungen nicht mangeln.