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Smart City


(Foto: Moment/Getty Images)

Smart Cities Cities – Be Smart!

Städte werden immer größer, die Ansprüche an Infrastruktur,  Lebensqualität und Sicherheit steigen. Die Antworten auf viele der Herausforderungen liegen in digitalen Lösungen – Städte werden intelligent.
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Immer mehr Menschen zieht es in die Städte und Metropolen. So hat sich z. B. nach Erhebungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung die Einwohnerzahl der 66 kreisfreien Großstädte zwischen 2010 und 2016 um 1,35 Millionen – und damit um fast sechs Prozent – erhöht. Ein Ende dieser Urbanisierung ist nicht abzusehen. Im Gegenteil – es hat den Eindruck, dass das Tempo dieser Entwicklung zunimmt. Zum Vergleich: Zwischen 2000 und 2010 hatte sich die Einwohnerzahl um lediglich 240.000 erhöht. Eine Antwort auf diese bislang verdrängten Probleme können Ansätze der „intelligenten Stadt“, der „Smart Cities“ sein.

Das Konzept der Smart City hat jüngst einen enormen Popularitätsschub erfahren, sowohl in der öffentlichen Diskussion sowie in praktischen Initiativen auf der ganzen Welt. Trotzdem hat sich bis heute keine allgemeine Definition der Smart City etabliert.

Fest steht jedoch: Smart Cities nutzen Daten und digitale Technologien, um die Lebensqualität der Stadtbewohner zu verbessern. Dabei unterscheiden sich die Ansätze in lösungsorientierte einerseits und technologiezentrierte andererseits. Lösungsorientierte Ansätze haben dabei ein Zielbild, wie die Lebensqualität in einer Stadt verbessert werden kann. Moderne Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) sind dabei ein Instrument unter vielen. Technologiezentrierte Ansätze dagegen setzen auf eine schnelle und umfassende Verbreitung neuer Technologien, vor allem auf den Ausbau der zugrundeliegenden Infrastruktur, damit sich hieraus neue Angebote entwickeln.

Was sind die größten Herausforderungen?

Smart Cities haben hohe Anforderungen an die Infrastruktur. Ein flächendeckendes, schnelles Internet gehört genauso dazu wie Sensoren, die Daten über Verkehr, Konsum, Energie- und Wasserverbrauch oder die Luftqualität messen. Daten müssen sicher vor illegalem Zugriff und missbräuchlicher Nutzung sein, gleichzeitig für möglichst viele Anwendungen zur Verfügung stehen. Der weitreichende Einsatz digitaler Lösungen, etwa im Gesundheitswesen, in der Energieversorgung oder der Verkehrsführung, muss zudem sicher vor Angriffen von außen sein.

Welche Chancen bieten sich?

Smart Cities bieten die Möglichkeit, die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen und gleichzeitig das Leben nachhaltiger zu machen. Eine intelligente Verkehrsführung kann Staus abbauen und damit die Emissionsbelastung durch den Verkehr reduzieren. Ähnliche Potenziale bieten sich, wenn die Versorgungsströme optimiert und Häuser zu Smart Homes aufgerüstet werden, Smart Meter eine intelligente Steuerung der Energieversorgung ermöglichen oder Lichtsteuerungen auf tatsächliche Bedarfe reagieren.

Was müssen wir tun?

Die intelligente Stadt verlangt den Auf- und Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Standards und klare Regeln für die Nutzung, Weitergabe und Kombination von Daten müssen geschaffen werden. Neue Lösungen in Bereichen wie Logistik, Gesundheit, Verwaltung oder Wohnen müssen entwickelt, verbreitet und unterstützt werden.