Airbus 321 Russisches Passagierflugzeug muss in einem Maisfeld notlanden

Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 230 Menschen an Bord hat in einem Maisfeld notlanden müssen. Zuvor war ein Schwarm Möwen in das Triebwerk geraten.
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Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen. Quelle: TASS Photo
Notlandung im Maisfeld

Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen.

(Foto: TASS Photo)

Moskau Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 230 Menschen an Bord ist nach einer Kollision mit Vögeln in einem Maisfeld gelandet. Dabei seien am Donnerstagmorgen mindestens 23 Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Behörden. Die Verletzten, darunter mehrere Kinder, hätten Prellungen und Hautabschürfungen erlitten.

Nach Angaben der Luftfahrtbehörde war ein Schwarm Möwen kurz nach dem Start in das Triebwerk der Maschine der Fluglinie Fluglinie Ural Airlines geraten. Dies habe zu erheblichen Störungen geführt, weshalb die Piloten zurück zum Flughafen Schukowski vor den Toren Moskaus flogen. Kurz vor der Landung seien die Motoren abgeschaltet worden. Auch das Fahrwerk sei nicht ausgefahren gewesen, teilte die Behörde mit.

Auf Bildern und Videos ist zu sehen, wie der Airbus 321 in dem Maisfeld mehr als einen Kilometer von der Landebahn entfernt steht. Die Crew habe die Maschine über kleinere Notrampen evakuiert. Videos zeigten, wie sich Menschen durch Maispflanzen von dem Flugzeug entfernten. In sozialen Netzwerken dankten sie den Piloten.

Nach Darstellung der Fluggesellschaft haben die Piloten richtig gehandelt. Sie hätten genau das getan, was ihnen beigebracht worden sei, sagte ein Sprecher zu Interfax. Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen. Die Agentur Ria Nowosti zitierte einen Passagier mit den Worten: „Ich hielt mein Kreuz fest, jetzt glaube ich definitiv an Gott.“

  • dpa
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