Aktie fester ABB kommt in Asbest-Gesprächen weiter voran

Der Elektrotechnikkonzern ABB steht nach Angaben eines Sprechers vom Freitag in den USA im Zusammenhang mit den gegen ihn eingereichten Asbest-Klagen weiterhin in Verhandlungen mit den Klägern und rechnet in den nächsten vier bis sechs Monaten mit einem Ergebnis.

Reuters ZÜRICH. Die Asbest-Frage rückte am Freitag wieder etwas in den Vordergrund, nachdem der deutsche Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) den Abschluss eines langwierigen Asbest-bezogenen Rechtsstreits in den USA meldete und die Fresenius-Aktien zunächst um 25 Prozent zulegten.

Der Rechtstreit stand in Zusammenhang mit dem Kauf einer Tochter des insolventen US-Pharmaunternehmens WC Grace durch Fresenius. Dabei hatten Asbest-Kläger FMC vorgeworfen, 1996 zu wenig für die Übernahme der damaligen Grace-Tochter National Medical Care (NMC) bezahlt zu haben.

Die ABB-Aktien zogen knapp fünf Prozent auf 4,93 sfr an. Der Gesamtmarkt tendierte 0,2 Prozent höher.

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