Algenplage China beseitigt Algenplage für olympische Segler

Seit Samstag können sich die deutschen Athleten selbst davon überzeugen, dass die Chinesen die Algenplage im Segel-Ort Quingdao durch einen kilometerlangen Zaun beseitigt haben.
Algenplage nahe Qingdao: Mit einem kilometerlangen Zaun haben die Chinesen nun auf die Algenplage vor Chinas Küsten reagiert. Foto: Archiv

Algenplage nahe Qingdao: Mit einem kilometerlangen Zaun haben die Chinesen nun auf die Algenplage vor Chinas Küsten reagiert. Foto: Archiv

Geschlossene Gesellschaft im olympischen Segel-Quartier Qingdao. Zumindest für Algen ist kein Einlass mehr, ein kilometerlanger Zaun soll die "grüne Plage" aus den Gewässern fernhalten. Nachdem nun die Wasser-Qualität stimmt, müssen die deutschen Athleten am Sonntag ihre Boote für die anstehenden Wettkämpfe herrichten. Deutschlands Segler waren, bis auf die Besatzung eines Bootes, allesamt bereits am Samstagabend eingetroffen.

Die chinesischen Gastgeber haben ihre Zusage, das Revier von der zuletzt aufgetretenen Algenplage freizuhalten, also eingehalten. "Algen sind nicht da. Die wurden zur Seite geschafft, wie auch immer", bestätigte Sportdirektor Hans Sendes vom Deutschen Segler-Verband (DSV). Rund um das Regattagebiet sei ein 32km langer Zaun, ähnlich wie eine Ölsperre ausgelegt. Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen rund eine Million Tonnen der wuchernden Pflanzen entfernt.

Bei Sonnenschein gab es am Wochenende leichten Nebel. Im Vorfeld hatten starker Nebel und schwache Winde in Qingdao immer wieder zu Problemen geführt.

© SID

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