Auslagerungen zur Entlastung eigener Fabriken BAE weitet Airbus-Produktion in China aus

Reuters ZHUHAI. Der britische Luftfahrtkonzern BAE Systems (ehemals British Aerospace) will einen weiteren Teil seiner Airbus-Produktion an sein chinesisches Partnerunternehmen AVIC I abgeben. Dies vereinbarten beide Firmen am Montag am Rande einer Flugschau im chinesischen Zhuhai. Demnach soll AVIC I zusätzliche Arbeiten an Airbus-Flügeln übernehmen.

Der geschäftsführende Direktor von BAE China, Christopher Wright, begründete die Auslagerung mit der beabsichtigten Entlastung eigener Fabriken angesichts der stark gestiegenen Airbus-Produktion. Dank der geringeren Arbeitskosten bei AVIC I würden außerdem Einsparungen sowohl bei BAE als auch beim Airbus-Mehrheitseigner EADS erreicht, sagte Wright, ohne jedoch Zahlen zu nennen.

Unterdessen teilte das Airbus-Konsortium mit, von der US-Leasinggesellschaft CIT Aerospaceeine Großbestellung über 50 Flugzeuge erhalten zu haben. Das Volumen wurde mit 3,5 Mrd. $ (rund 7,9 Mrd. DM) angegeben. EADS hält an Airbus 80 %, der Rest gehört BAE.

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