Bundestag Bundeswehreinsatz im Kosovo verlängert

Deutsche Soldaten werden weiterhin den Frieden in der südserbischen Provinz Kosovo absichern. Der Bundestag verlängerte am Donnerstag mit parteiübergreifender Zustimmung den Einsatz der derzeit etwa 3 700 Bundeswehrsoldaten in der KFOR- Friedenstruppe über den 11. Juni hinaus.

dpa BERLIN. Redner aller Parteien zeigten sich einig, dass trotz der politischen Fortschritte im Kosovo der Nato-Einsatz weiterhin unerlässlich für Frieden und Stabilität in der Region sei. Ziel der Nato ist, eine weitere Kürzung der Kfor-Truppenstärke im Kosovo.

Die Bundeswehr ist seit 1999 im Einsatz im Kosovo. Von den insgesamt 25 000 Soldaten der Kfor-Friedenstruppe kommen etwa 3 700 aus Deutschland. Im Oktober wird Deutschland von Italien erneut für ein Jahr das Kommando über den Nato-Einsatz übernehmen. Das Mandat ist unbefristet, die Bundestagsfraktionen können jedoch jederzeit einen Antrag zur Überprüfung des Einsatzes stellen.

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