Dementi aus der italienischen Hauptstadt Russischer Ölkonzern Nafta vor Übernahme des AS Rom

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Sensi musste seine anfängliche Ablehnung gegenüber den Russen angesichts der immer brisanteren Finanznöte des Traditionsclubs aufgeben, denn die Spieler hatten schon monatelang auf ihre Gehälter gewartet. Sensi hatte keine Wahl, räumte auch Club-Direktor Franco Baldini ein, der zusammen mit Dutzenden Anwälten die langwierigen Verhandlungen mit den Russen um Delegationsleiter Waleri Semenenow in einer Kanzlei an der berühmten Spanischen Treppe geführt hatte. "Die Russen haben als einzige ein ernsthaftes Angebot gemacht", betonte Baldini. Noch in der Nacht zum Donnerstag hatte Roms Bürgermeister Walter Veltroni vergeblich versucht, römische Unternehmer zu einem gemeinsamen Kaufangebot zu überreden. "Der AS Rom den Römern", forderte Veltroni.

In Nafta hat der Tabellenzweite der Serie A nun ein finanzstarkes Unternehmen im Rücken. Präsident des Konzerns ist Anatoli Kolotilin, ein ehemaliger sowjetischer Vize-Minister für Industrie. Mehrheitsaktionär des Konzerns ist der Staatspräsident Putin nahe stehende Duma-Abgeordnete und Öl-Magnat Suleiman Kerimow. Die Kompetenz im Fußballgeschäft bringt Chelsea-Boss Abramowitsch ein.

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