Die Bahn AG hält noch 18,7 % an Arcor Bahn und Vodafone führen Nachverhandlungen zu Arcor

dpa/afx BERLIN. Die Deutsche Bahn AG (Berlin) und der Telekommunikationskonzern Vodafone führen Nachverhandlungen über die Nutzung des Arcor-Festnetzes. Von einem Streit oder einer Blockade des geplanten Arcor-Börsenganges könne aber keine Rede sein, verlautete am Mittwoch aus Unternehmenskreisen in Berlin.

Die Bahn ist noch mit 18,17 Prozent an Arcor beteiligt. Die Mannesmann-Festnetztochter hatte das Telefonnetz der Bahn Anfang 1997 übernommen. Im Gegenzug hatte sich die Bahn dem Vernehmen nach verpflichtet, zehn Jahre nur über das Arcor-Netz zu telefonieren.

Das Anlegermagazin "Die Telebörse" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, dass ein Konflikt zwischen Vodafone-Chef Chris Gent und Bahn-Chef Hartmut Mehdorn den Börsengang von Arcor blockiere. Die Bahn AG verlange als Preis für die Zustimmung eine zehnprozentige Tarifsenkung für alle Bahn-Telefonate. Ein Bahn-Sprecher bestätigte lediglich den Zehnjahresvertrag. Nähere Angaben machte er nicht.

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