Französisches Dorf übt fünf Tage lang mit Euro-Bargeld

afp DOULLENS. Gut zwei Monate vor der Euro-Einführung kann sich ein französisches Dorf schon einmal mit dem neuen Bargeld vertraut machen. Seit Dienstag geben drei Banken in Doullens im nordfranzösischen Departement Somme leicht abgewandelte Euro-Münzen und Scheine aus, die vom örtlichen Handel allerdings nur fünf Tage lang akzeptiert werden. Die Doullens-Euro weisen kleine Unterschiede zu den echten Münzen und Scheinen auf und enthalten einen deutlichen Hinweis auf die beschränkte Gültigkeit. 200- und 500-Euro-Scheine wurden nicht gedruckt.

"Die Aktion hat gut begonnen, die 41 Händler von Doullens spielen mit und haben alle Preise in Euro ausgezeichnet", sagte der Bürgermeister des 7 000-Einwohner-Dorfes, Christian Vlaeminck. Das Wechselgeld wird in den abgewandelten Euro-Münzen herausgegeben; selbstverständlich werden weiterhin französische Franc als Zahlungsmittel akzeptiert. Insgesamt wurden Doullens-Euro im Wert von 221 000 Euro ausgegeben. Die Kosten der Übung belaufen sich auf 100 000 Franc und damit umgerechnet auf 15 240 echte Euro.

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