Freiheit durch Funktechnik Kabellose Vernetzungsträume

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Großer Schwachpunkt eines Hotspots ist, dass sich nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern in ein WLAN-Netz einwählen kann. Denn die Nutzer teilen sich die gesamte Frequenz. Je mehr also an einer Antenne hängen, desto schwächer wird das Endergebnis. Für die Betreiber heißt es dann: Hardware nachrüsten und neue Antennen aufstellen - was wiederum die Betriebskosten erhöht. Ein Grund, warum beispielsweise Vodafone auf die massenhafte Bereitstellung von Hotspots verzichtet. Der Charme eines WLAN-Netzes bei der Nutzung im Büro ist vor allem die Befreiung vom Kabelsalat, der üblicherweise durch Computer, Drucker, Scanner usw. entsteht. Über einen leistungsstarken Verteiler, den so genannten Router, können alle Anwender die zentralen Geräte wie Drucker drahtlos nutzen. Voraussetzung ist, dass alle Computer mit einer Sende- und Empfangsstation ausgerüstet sind.

Bei Notebooks sind dies entweder fest eingebaute Netzwerkkarten (Centrino-Technologie) oder Adapter-Karten für den PCMCIA-Schacht. Ältere PCs lassen sich per USB-Adapter (ab 30 Euro) nachrüsten. Sind die Rechner einmal über den WLAN-Router vernetzt, kann dieser alle Arbeitsplätze auch mit einem Internet-Zugang versorgen. Dabei ist ein schneller Zugang ein Muss. DSL und WLAN gehen somit praktisch Hand in Hand.

Die Entkabelung des Büros mittels WLAN hat indes ein Handicap: Werden große Datenmengen gleichzeitig von verschiedenen Nutzern bewegt, sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit rapide. Das lässt sich aber mittlerweile bei der Neueinrichtung eines heimischen Funknetzes abfedern. Die aktuellen Geräte, die auf Basis des neuen Standards 802.11g funken, erreichen eine maximale Übertragungsrate von phänomenalen 54 Megabit pro Sekunde. Zwar lässt auch hier bei hohem Datenverkehr das Tempo nach, doch dank der großzügigen Dimensionierung gerät die Technik nur selten ans Limit.

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