Hintergrund Vier Minister aus der Regierung Schröder ausgeschieden

dpa BERLIN. Aus dem Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder sind seit Regierungsantritt der rot-grünen Koalition im Oktober 1998 jetzt vier SPD-Minister ausgeschieden:
11. März 1999: Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine nach Streit mit Schröder um die Steuerpolitik und nach dem Vorwurf eines "schlechten Mannschaftsspiels". Nachfolger: Hans Eichel (SPD)
31. Juli 1999: Kanzleramtsminister Bodo Hombach verzichtet wegen Ernennung zum EU-Koordinator für den Balkan-Stabilitätspakt. Nachfolger: Frank-Walter Steinmeier (im Rang eines beamteten Staatssekretärs)
17. September 1999: Verkehrsminister Franz Müntefering wegen erneuter Übernahme des Amtes des SPD-Bundesgeschäftsführers. Nachfolger: Reinhard Klimmt (SPD)
16. November 2000: Verkehrsminister Reinhard Klimmt tritt zurück, nachdem das Amtsgericht Trier einen Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue gegen ihn verhängt hat. Nach seinem Widerspruch erwartet ihn ein öffentliches Gerichtsverfahren. Nachfolger: Kurt Bodewig (SPD)

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