Höhe der Preisnachlässe noch nicht bekannt Kirch-Gruppe will Rabatte von Hollywood-Studios für Filmpacket

Die Kirch-Gruppe will die Preiskonditionen für sein hoch verschuldetes Bezahlfernsehen "Premiere World" verbessern.

dpa-afx HAMBURG. Unternehmenssprecher Hartmut Schultz bestätigte am Donnerstag auf Anfrage von AFX einen Bericht der "Financial Times Deutschland", demzufolge der Münchner Medienkonzern zurzeit Verhandlungen mit Hollywood-Studios führe. Welche Studios das seien und in welcher Höhe sich der geforderte Preisnachlass bewege, gab Schultz nicht bekannt. Dem Artikel zufolge hofft das Unternehmen, einen dreistelligen Millionen-US-Dollar-Betrag einzusparen.

Juristisch gesehen habe die Kirch-Gruppe keine Ansatzpunkte für bessere Preise, hieß es. Denn nahezu alle Pay-TV-Verträge mit den US-Studios liefen bis 2006 oder länger. Der Medienkonzern hatte im Wettbewerb mit Bertelsmann auf dem Pay-TV-Markt im Jahr 1999 laut "FTD" langfristige Filmbezugsverträge zu ungünstigen Konditionen abgeschlossen.

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