Hussein womöglich nicht getötet Neue Erkenntnisse über Schicksal Saddams

Den US-Geheimdiensten liegen einem Zeitungsbericht zufolge neue Erkenntnisse vor, wonach der entmachtete irakische Präsident Saddam Hussein noch leben könnte.
Der mittlerweile gestürzte irakische Staatspräsidenten Saddam Hussein bei der Einweihung einer Moschee in seiner Heimatstadt in Tikrit, Foto: dpa

Der mittlerweile gestürzte irakische Staatspräsidenten Saddam Hussein bei der Einweihung einer Moschee in seiner Heimatstadt in Tikrit, Foto: dpa

Reuters NEW YORK. In den vergangenen Wochen aufgezeichnete Gespräche von Anhängern Saddams deuteten darauf hin, dass der gestürzte Präsident während des Irak-Kriegs nicht getötet worden sei, berichtete die "New York Times" in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf US-Militär- und Regierungskreise. Abgehört worden seien Gespräche zwischen Mitgliedern der Saddam-treuen Fedajin-Milizen und irakischen Geheimdienstvertretern. Ein eigens eingerichtetes Sonderkommando habe die Fahndung nach Saddam intensiviert.

Die USA hatten am Mittwoch die Ergreifung eines der engsten Mitarbeiter Saddams vermeldet. Das Schicksal Saddams sowie seiner beiden Söhne Udai und Kusai ist jedoch seit Beginn des Irak-Kriegs vor rund drei Monaten ungeklärt.

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