Investitionen in die Zukunft statt Ausverkauf Klose-Wechsel nach Bremen perfekt

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"Ich wollte international spielen", sagte Klose: "Wichtig war mir deshalb ein Verein, der zu mir passt. Werder erfüllt dabei alle Bedingungen." Der Nationalspieler fügte hinzu: "Ich treffe in Bremen ein ruhiges Umfeld an. Dazu eine Mannschaft, die Offensiv-Fußball spielt." Klose lehnte Angebote anderer Vereine wie FC Fulham, Celta Vigo und FC Porto ab.

Die früher in finanziellen Angelegenheiten sehr zurückhaltend operierende Werder-Geschäftsführung sieht das Risiko bei diesem Transfer durch Einnahmen aus dem DFB-Pokal-Wettbewerb und die Aussicht auf die Champions-League-Mill. verkleinert. "Wir haben verschiedene Finanzierungskonzepte ausgearbeitet, die wir bei diesem Transfer anwenden können", sagte Werders Geschäftsführer Jürgen L. Born, der als ehemaliger Banker auch die Aufnahme eines Kredits für eine Zwischenfinanzierung nicht ausschloss.

Klose, der beim 1. FC Kaiserslautern aus einem bis zum 30. Juni 2005 laufenden Vertrag aussteigt, hat bisher 114 Bundesliga-Spiele mit 43 Toren absolviert. Bei der Nationalmannschaft gelangen ihm bislang 16 Treffer. Mit fünf Toren hatte er bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea maßgeblichen Anteil am Einzug ins Endspiel.

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