Klöckner zeigt Aufwärtsentwicklung Klöckner-Vorstand gegen WCM-Umtauschangebot

"Für die Klöckner-Werke schafft eine Einbeziehung in den WCM-Konzern keinen weiteren Mehrwert, da zwischen den beiden Unternehmen Synergien nicht erkennbar sind", so die offizielle Stellungnahme des Konzerns.

Reuters DUISBURG. Der Vorstand der Klöckner-Werke AG hat sich gegen das Übernahmeangebot der WCM AG für das Duisburger Traditionsunternehmen ausgesprochen. Der Vorstand könne das Angebot nicht befürworten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Ad-Hoc-Veröffentlichung mit. Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG in Hamburg bietet den Aktionären der Klöckner-Werke den Tausch ihrer Aktien gegen jeweils eine WCM-Aktie plus 7 Euro in bar an. "Anders als die vom Vorstand geforderte attraktive Baralternative stellt das Angebot vornehmlich auf die WCM-Aktie ab", hieß es in der Klöckner-Mitteilung. Klöckner zeige seit fünf Jahren eine starke Aufwärtsentwicklung, die sich in einem deutlich gestiegenen Aktienkurs nieder geschlagen habe.

"Für die Klöckner-Werke schafft eine Einbeziehung in den WCM-Konzern keinen weiteren Mehrwert, da zwischen den beiden Unternehmen Synergien nicht erkennbar sind". so Klöckner. Anfang Januar wolle der Vorstand eine ausführliche Stellungnahme zu dem Übernahmeangebot abgeben.

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