Kolumne: Die fünf Weisen Warum die Guten geschasst werden

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Was heißt das für das Unternehmen? Am Ende haben sie viele Opportunisten an Bord; die Unternehmen verharren, bleiben im Mainstream stecken, weil sie die Kreativen und Unbequemen nicht wirklich wollen. Nun sitzen dort nur noch diejenigen, die nicht unbedingt genauso viel Herzblut ins Unternehmen investiert haben, die taktieren und insbesondere durch stabilere Netzwerke nach oben kommen. Das sind genau die Menschen, die in Wahrheit ihr kleines persönliches Wohl über das Wohl des Unternehmens im Ganzen - und damit aller Mitarbeiter - stellen. Mit welchem Recht?

Warum diese Typen nicht auffliegen? Ganz einfach, sie sehen immer zu, dass sie ein gewisses Maß an Erfolgen vorweisen können. Auch wenn es immer nur das Maß der Unangreifbarkeit ist. Den letzten Einsatz, den nur die leidenschaftlichen Überzeugungstäter an den Tag legen, bringen sie nicht mit. Sie wollen es auch gar nicht. Das alles konnte man sich leisten, als die Krise noch fern war und als alles bergauf ging. Heute nicht mehr.

Nötig ist mehr Toleranz: Die Einsicht, dass auch diese Leute dringend gebraucht werden, um Unternehmen heute voran zu bringen. Sie zu akzeptieren und zu integrieren, ihr großes Potenzial für das Unternehmen weise einzusetzen und zu nutzen. Auch die Kulturen, deren Wirtschaft heute als aufstrebend gilt wie China oder Indien, akzeptieren Menschen, die unangepasst agieren und lassen sie in die einflussreichen Positionen gelangen. Wir hier könnten uns eine Scheibe davon abschneiden.

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