Lokalmatador Sven Fischer hofft auf den „Jan-Ullrich-Effekt“ Vier Medaillen im Visier

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Lokalmatador Sven Fischer hofft auf den "Jan-Ullrich-Effekt". Auch bei dem Rad-Star habe die Geburt des ersten Kindes unmittelbar vor der Tour de France im vergangenen Jahr zusätzliche Kräfte frei gesetzt. Fischer wartet jeden Tag darauf, dass Freundin Doreen ihr erstes Kind zur Welt bringt. "Hoffentlich nicht beim Sprint zwischen dem Liegend- und Stehendschießen", flachste er.

Fischer ist neben Uschi Disl und Frank Luck der einzige im deutschen Aufgebot, der bereits einen Weltcup in Oberhof gewinnen konnte. "Ich freue mich auf die Rennen, egal, wie es letztendlich läuft. Eines ist aber auch klar: Die lautstarken Zuschauer sind nicht schuld, wenn jemand Fehler schießt. Die machen die Sportler immer selbst", forderte er die Fans auf, Stimmung zu machen.

Top-Favoriten für die 40. WM - die sechste in Deutschland - sind die Gastgeber aber nicht. Bei den Damen waren in dieser Saison Weltcup-Spitzenreiterin Liv Grete Poiree (Norwegen), die Französin Sandrine Bailly sowie das starke russische Team am erfolgreichsten. Bei den Herren werden der Franzose Raphael Poiree, die Russen und Norweger am höchsten gewettet. Die "Norges" wollen eine "schwarze Serie" beenden: Seit der WM 1967 in Altenberg konnten sie bei den drei Weltmeisterschaften in Deutschland keinen Titelgewinn feiern.

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