Neues Werk in Dresden Infineon steigen nach Berichten über Beihilfe-Erlaubnis

Die Aktien des Halbleiter-Herstellers Infineon Technolgies AG haben am Dienstag von Medienberichten über eine mögliche Genehmigung öffentlicher Fördermittel durch die EU-Kommission profitiert.

rtr FRANKFURT. Der Aktienkurs stieg in der Spitze um 2,4 % auf 25,50 ?, während der Deutsche Aktienindex 0,17 % zulegte. Das Papier übertraf ebenfalls den Dow Jones European Technology Index, der 0,23 % verlor.

Das "Handelsblatt" hatte unter Berufung auf EU-Kommissionskreise berichtet, Wettbewerbskommissar Mario Monti wolle staatliche Beihilfen für den Bau des neuen Infineon-Werks in Dresden größtenteils oder ganz genehmigen. Der Bund und der Freistaat Sachsen wollen den Halbleiterstandort mit insgesamt 219 Mill. ? subventionieren. Der Bundesregierung sei es gelungen, wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen die Förderung zu entkräften, hieß es. Die "Financial Times" schrieb, die EU werde mindestens 180 Mill. ? Förderung genehmigen.

Infineon produziert in Dresden Halbleiter mit einer neuen Produktionstechnologie, die die Kosten der Herstellung um mindestens 30 % verringern.

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