Nokia setzt sich weiter von Microsoft ab Nokia verkauft Software-Lizenz für Handys an Matsushita

Der weltweit größte Mobiltelefon-Hersteller Nokia hat der japanischen Matsushita Communication Industrial Co eine Lizenz zur Verwendung seiner Software für Multimedia-Handys verkauft.

Reuters HELSINKI. Mit dem am Mittwoch bekannt gegebenen Geschäft baut der finnische Konzern seine Stellung im Software-Bereich aus und setzt sich weiter von Konkurrent Microsoft ab, der auf diesem Markt Fuß fassen will. Bereits im Mai hatte Nokia mit Siemens einen der führenden Handy-Hersteller für ihre Software gewonnen und diesem eine Lizenz verkauft.

Mit der Software von Nokia können per Handy elektronische Nachrichten (E-Mails) gesendet sowie Spiele und andere Dienste genutzt werden. Die Vereinbarung mit Matsushita sieht nach Angaben der Finnen den Einsatz von Nokias Handy-Software auf Grundlage des Betriebssystems Symbian in den von Matsushita hergestellten Panasonic-Handys vor. An dem gleichnamigen britischen Hersteller von Symbian sind sowohl Nokia als auch Mitsushita beteiligt. Microsoft betreibt ein konkurrierendes Betriebssystem und bietet dazu selbst die passenden Software-Anwendungen an. Allerdings gelang es Microsoft bislang nicht, einen führenden Mobiltelefon-Hersteller für sein System zu gewinnen.

Nokia-Titel tendierten am Mittwoch an der Börse in Helsinki im Sog eines schwächeren Gesamtmarktes mit 0,27 % im Minus bei 14,60 Euro.

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