Obama gewinnt Obama: „Dies ist euer Sieg“

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Der scheidende US-Präsident George W. Bush gratulierte Obama zu seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl. Das meldete amerikanische Fernsehsender. Bush habe Obama unmittelbar nach Bekanntgabe des Sieges angerufen und ihn beglückwünscht. Der Nachfolger von Amtsinhaber Bush wird am 20. Januar als 44. Präsident der USA vereidigt.

Obama kam laut CNN zunächst auf 293 der Wahlmännerstimmen, sein republikanischer Rivale McCain erreichte 139. Obama hatte zuvor auch die wichtigen und heftig umkämpften Staaten Ohio, Pennsylvania und Virginia gewonnen. Nach den Siegen an der Westküste stand fest, dass der 47-Jährige ins Weiße Haus einzieht.

Es war der längste und teuerste Wahlkampf in der Geschichte der USA. Obama profitierte offensichtlich vom Vertrauen seiner Landsleute, die schwere Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Dem Demokraten gelang eine beispiellose Mobilisierung der Wähler.

Obama und sein republikanischer Gegenkandidat John McCain siegten laut der Prognosen der US-Sender in ihren Hochburgen. Der schwarze Senator aus Illinois konnte sich in seinem Heimatstaat sowie Massachusetts, Connecticut, Maine, Delaware, Maryland, New Jersey, Vermont, New York, Michigan, Wisconsin, Rhode Island, Minnesota, New Hampshire, Iowa und der Hauptstadt Washington durchsetzen. Auch in New Mexico sowie Rhode Island war er siegreich.

Der republikanische Senator aus Arizona gewann den Prognosen und Hochrechnungen zufolge erwartungsgemäß in Oklahoma, Arkansas, Alabama, Kentucky, Kansas, Wyoming, North Dakota, Tennessee, Georgia und West Virginia. Auch in Texas, Utah sowie in Mississippi konnte McCain den Angaben zufolge Siege verbuchen.

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