Umsatzrückgang verzeichnet Pfeiffer Vacuum leidet unter Dollarschwäche

Der Pumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat in den ersten drei Monaten 2003 unter anderem wegen einem schwachen US-Geschäft weniger umgesetzt und verdient als vor einem Jahr.

Reuters ASSLAR. Bei einem um fünf Prozent auf gut 35 Mill. ? zurückgegangenen Umsatz sei das Betriebsergebnis (Ebit) um mehr als ein Viertel auf 3,4 Mill. ? gefallen, teilte Pfeiffer Vacuum am Dienstag in Asslar mit. Vor allem das US-Geschäft habe sich infolge des schwachen Dollar-Kurses negativ entwickelt. Alleine 1,7 Mill. ? Erlösrückgang seien auf Wechselkurseffekte zurückzuführen, hieß es. Die Aktie von Pfeiffer Vacuum fiel kurz nach Eröffnung um rund zehn Prozent auf 22,85 ?.

Umsatzrückgänge in Höhe von 1,2 Mill. ? in Europa hätten durch Erlössteigerungen etwa gleichen Umfangs vor allem im asiatischen Raum wett gemacht werden können, teilte Pfeiffer Vacuum mit. Das Nachsteuerergebnis sank bei dem Produzenten von Vacuumpumpen um 7,3 % auf 2,7 Mill. ?, während der Auftragseingang mit 34,3 Mill. ? um gut drei Prozent und der Orderbestand mit gut 20 Mill. ? um knapp ein Fünftel unter den Vorjahresständen lagen.

Ungeachtet des anhaltend schwachen Konjunkturumfeldes zeigte sich Pfeiffer Vacuum vorsichtig optimistisch: Die Entwicklung im Kerngeschäft des Unternehmens sei ermutigend, und beim wichtigsten Produkt - der Turbopumpe - seien die Aufträge deutlich gestiegen, hieß es. Auch seien im ersten Quartal höhere Umsätze mit Lecksuchanlagen und der ersten DVD-Anlage erzielt.

In den kommenden Monaten will Pfeiffer Vacuum auf neue Angebote setzen: "Auf den für unsere Märkte wichtigsten Messen der Welt präsentieren wir in diesem Frühjahr neue Produkte, die bereits jetzt auf großes Interesse stoßen", bekräftigte Konzernchef Wolfgang Dondorf.

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