US-Wahl Schwarzenegger für McCain

Seite 2 von 2:

Beide Kontrahenten gerieten in der ansonsten in gesetztem Ton gehaltenen Debatte überdies beim Thema Irak aneinander. McCain warf Romney vor, einen Zeitplan für den Abzug der US-Soldaten befürwortet und sich gegen eine Truppenaufstockung ausgesprochen zu haben. „Ich habe nie einen Zeitplan unterstützt“, konterte der Ex-Gouverneur von Massachusetts. McCain hatte sich lange dafür eingesetzt, dass die Zahl der Soldaten im Irak zu erhöhen.

Romney hielt in der Debatte McCain zudem vor, unter anderem bei den Themen Einwanderung und Umweltschutz zu sehr in Richtung der Demokraten gedriftet zu sein. Der Senator aus Arizona hielt entgegen, er sei für Kompromisse über die Parteigrenzen hinweg. McCain warf Romney zudem vor, als Gouverneur allzu freizügig mit Staatsgeldern umgegangen zu sein und Haushaltsdisziplin zu vernachlässigen.

Derweil will nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN der republikanische Gouverneur von Kalifornien, Ex-Actionfilmstar Arnold Schwarzenegger, John McCain im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft unterstützen. Eine entsprechende Ankündigung sei für Donnerstag geplant, meldete CNN am Mittwochabend (Ortszeit). In einem Interview mit dem Fernsehsender hatte Schwarzenegger kurz zuvor noch bestritten, sich für einen Kandidaten stark machen zu wollen.

Am Mittwoch hatte sich der frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, aus dem Wettrennen um die Nominierung durch die republikanische Partei verabschiedet. Er sicherte allerdings McCain seine Unterstützung zu. Der Senator aus Arizona gilt nicht zuletzt durch seinen Sieg bei den Vorwahlen in Florida am Dienstag inzwischen als Favorit für den Wahlreigen am „Super-Tuesday“.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote